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Leverkusen
Hitdorf: E-Plus-Funkloch durch fehlenden Sendemast

Leverkusen. Die Funkprobleme von E-Plus- und O2-Kunden in Hitdorf sind noch nicht behoben. Grund ist - wie zuvor bei der Telekom - dass die Masten auf dem ehemaligen Arbor-Gelände abgebaut werden mussten. Das Gebäude, auf dem die Telekommunikations-Unternehmen Platz für ihre Antennen gepachtet hatten, wird abgerissen. "Der Eigentümer hat den Abbruch der Immobilie beschlossen. Folglich haben alle auf dem Gebäude ansässigen Anbieter die Immobilie inzwischen geräumt oder werden dies zeitnah tun", teilt E-Plus-Sprecher Jörg Borm mit.

Nach erstem fehlenden Handy-Empfang hatte das Unternehmen - nach eigenen Angaben irrtümlich - mitgeteilt, es handele sich um "ein komplexes Problem am Richtfunk". Techniker müssten eine Baugruppe in einer Mobilfunkanlage austauschen. "Dies ist leider nicht richtig", korrigiert Borm die Angabe, nachdem RP-Leser weiterhin von fehlendem Empfang berichtet hatten. "Nach wie vor richtig ist jedoch, dass unseren Kunden auch weiterhin eine Mobilfunkversorgung über UMTS-und LTE-Anlagen im Umfeld zur Verfügung steht." Darüber hinaus gelte in Hitdorf ein "Roaming" zwischen den UMTS-Netzen von E-Plus und O2. "Wir planen derzeit auch eine Ersatzversorgung."

Die Telekom hat schon seit längerem einen provisorischen Funkmast auf dem Gelände des ehemaligen Rossmann-Lagers errichtet und darüber hinaus auf dem Gelände der Telekom an der Weinhäuser Straße einen mobilen Funkmast aufgestellt. Damit hat sie das Funkloch, das Teile ihrer Hitdorfer Kundschaft getroffen hatte, behoben. Den Anwohnern zufolge ist der Handy-Empfang allerdings immer noch nicht so gut, wie er vor dem Abbau des Funkmasts war. Der Telekom-Mast auf dem Arbor-Gelände war Mitte Januar abgeschaltet worden.

(sug)
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