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Leverkusen/Köln
Lkw-Sperren stoppten schon 3300 Lastwagen

Leverkusen/Köln. Seit rund einem Monat sind die vier Lkw-Sperren an der baufälligen Leverkusener Rheinbrücke in Betrieb. Seitdem haben die Anlagen rund 3300 Lastwagen an der Überfahrt gehindert, teilt der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Zwei Lastwagen hätten eine geschlossene Schranke durchbrochen: einer am 10. Oktober, der andere am 21. Oktober. Den Fahrern droht nun eine Strafverfolgung wegen Sachbeschädigung und Unfallflucht. Die Schrankenwärter haben laut Straßen.NRW die Kennzeichen notiert. Kaputt seien die Sperren durch die Vorfälle nicht. Die defekten Plastikschranken seien ausgetauscht worden.

Spätestens ab Ende November sollen Blitzgeräte die Nummernschilder der Lastwagen erfassen, die in den Sperren landen. Der Aufbau der Anlagen soll in den nächsten Tagen beginnen. "Es steht schon eine Testanlage in der Leverkusener A1-Sperre", berichtet Straßen-NRW-Sprecherin Sabrina Kieback. "Jetzt erfolgt noch die Feinjustierung mit den Ordnungsbehörden in Leverkusen und Köln." Denn die Radarfallen müssten verwertbare Fotos liefern. "Das heißt, dass nicht nur der Fahrer und das Kennzeichen, sondern auch der Name der Spedition zu sehen sein müssen."

Die beiden Lkw, die die Schranken durchbrachen, waren indes nicht die einzigen zu schweren Fahrzeuge auf der maroden Rheinquerung. "Autofahrer melden uns ab und zu, dass sie trotz der Schranken einen Lastwagen auf der Brücke gesehen hätten", berichtet Straßen-NRW-Sprecher Timo Stoppacher. Das sei möglich, wenn die Sperranlage nicht 100-prozentig funktioniert habe oder die Fahrer die roten Ampeln ignoriert und noch vor dem Senken der Schranke hindurchgefahren seien."

(sug)
 
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