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Leverkusen
Luft: Landtagsvizepräsident soll helfen

Leverkusen. Gerhard Papke, Vizepräsident des NRW-Landtages hat Post von Friedel Ferber, ehemaliger FDP-Ratsherr, bekommen. Thema: Luftreinhalteplan für Leverkusen.

"Wie keine andere Stadt in NRW leidet Leverkusen durch die vielen Autobahn- und Landstraße(...). Dazu kommen die ständigen Staus und die instabile Rheinbrücke", fasst Ferber im Brief zusammen. Dass bis Ende 2017 ein Luftreinhalteplan aufgestellt werden muss, "ist mehr als eine Zumutung für die gebeutelte Stadt". Der Antrag eines Bürgers, die Stadt möge Bundes- und Landesregierung auffordern, "bei den Autobahnplanungen inklusive Rheinbrücke Varianten den Vorzug zu geben", die die Abgas- und Feinstaubbelastung für die Stadt "deutlich minimieren", lobt Ferber und bittet Papke, sich bei dem Thema zu engagieren.

Die Politik war jüngst übereingekommen, dass die Stadt beim Land eine Erweiterung von festen Messstationen an aussagekräftigen Orten im Stadtgebiet fordert. Derzeit gibt es zwei vom Land eingerichtete Messstellen (Gustav-Heinemann- und Manforter Straße). Mobile Messstationen wie sie die FDP anschaffen wollte, seien nicht aussagekräftig genug, "da Jahresmittelwertmessungen erforderlich sind, die nur durch permanente Messstationen ermöglicht werden", hieß es in den Gremien.

(LH)
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