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Lokalsport
Lorenzet läutet beim LTV die Konditionswochen ein

Leichlingen. Am Sonntag ist Zweitliga-Aufsteiger Ferndorf zu Gast.

Der Leichlinger TV legt wieder los: Nach einer dreiwöchigen Trainingspause startete der Handball-Drittligist am Montag in seine zweite Vorbereitungsphase. Nachdem die Leichlinger im Juni bereits vier Wochen im taktischen Bereich arbeiteten, soll nun die Verbesserung der konditionellen Grundlagen im Vordergrund stehen. "In meinem Training läuft die Vorbereitung immer in dieser Reihenfolge ab. Ich möchte nicht mit müden Spielern taktische Grundzüge einstudieren", erklärt Trainer-Manager Frank Lorenzet sein Vorgehen.

Der Coach wird mit seinem Team viele Stunden im Kraftraum verbringen. Nichtsdestotrotz werden auch Einheiten mit dem Ball sowie Testspiele auf dem Plan stehen. Ein Highlight bildet unter anderem die Partie gegen den Zweitliga-Aufsteiger TuS Ferndorf, der am Sonntag (14 Uhr, Halle am Hammer) nach Leichlingen kommt. Die Partie gegen den souveränen Drittligameister aus der vergangenen Spielzeit bildet dann den Abschluss eines viertägigen Trainingslagers, in das die Mannschaft gestern in der heimischen Halle gestartet ist.

Die Ausgangslage vor dem auf der LTV-Homepage betitelten "Testspielknaller" hätte sich der Coach allerdings anders vorgestellt, weil in der wichtigen Woche einige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Neuzugang David Hansen leidet unter einem schleichenden Bandscheibenvorfall und wird "bis auf weiteres" ausfallen. Professionelle Prognosen, wann der Rückraumspieler wieder ins Training einsteigen kann, können nicht getroffen werden. Außerdem sind Florian Görigk, Ousse Lajnef und David Kreckler aufgrund anstehender Klausuren verhindert. Die bereits in der ersten Vorbereitungsphase verletzten Ante Vukas und Carsten Lange wollen im August wieder das Training aufnehmen. "Unser Verletzungspech ist extrem", findet Lorenzet, der aber nicht bekannt dafür ist, zu verzweifeln. Der Coach ist vielmehr motiviert, die Baustellen im Team zu beheben.

Insbesondere der Deckung fehlt noch die Routine, weil sich die Mannschaft durch die sieben Neuzugänge und fünf Abgänge in einem Umbruch befindet. "Meinen Innenblock der vergangenen Saison gibt es nicht mehr. Ich habe noch keinen Schimmer, wer da mit wem am besten harmoniert", sagt Lorenzet. Dafür eine Lösung zu finden, benötige Zeit, welche die Leichlinger allerdings haben. Der letztjährige Vierte der dritten Liga startet am 30. August - also in gut fünf Wochen - beim Aufsteiger ATSV Habenhausen in die neue Saison.

(mol-)
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