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Lokalsport
LTV-Basketballer finden nach schwacher erster Hälfte zu spät ins Spiel

Leichlingen. Gegen Adler Frintrop war der Basketball-Regionalligist zunächst klar unterlegen und bewies trotz des hohen Rückstandes Moral.

Eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft, muss seine Punkte nicht zwingend gegen den Tabellenführer und designierten Aufsteiger holen. So wie sich der Leichlinger TV beim 71:88 (30:48) in der ersten Halbzeit gegen Adler Frintop anstellte, darf allerdings kein Regionalligist auftreten - erst recht nicht zu Hause. "Wir hatten wohl einfach zu viel Respekt. Vielleicht lag es auch daran, dass wir keine optimale Vorbereitung hatten", fasste Trainer Björn Jakob die ersten 20 Minuten zusammen.

Seine Mannschaft ging ohne Moritz Thimm, Raffa Wilczek, Matthias Schröder und Tom Morche stark ersatzgeschwächt ins Duell mit dem erst einmal bezwungenen Tabellenführer. Dennoch muss auch gegen eine Mannschaft vom Kaliber der Essener mehr kommen. Erst als das Spiel praktisch schon entschieden war, bissen sich die Blütenstädter in die Partie.

Zwar ging auch das dritte Viertel an die Gäste, doch der LTV war zumindest nicht gewillt, sich komplett abschießen zu lassen. Zu Beginn des letzten Abschnitts konnte Leichlingen den Rückstand von zwischenzeitlich 22 Punkten auf zehn verkürzen (69:79), was die Gäste immerhin von ihrem Plan abbrachte, die erste Fünf zu schonen.

Angesichts der geballten Qualität der Essener entschied sich Jakob, junge Spieler mit Perspektive einzuwechseln - und brachte sein Team damit um ein vielleicht noch engeres Spielergebnis. Dennoch zeigte sich der LTV-Coach aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause versöhnlich: "Der Endstand war auch in dieser Höhe verdient. Dass wir am Ende die zweite Halbzeit gewonnen haben, war ein Schritt in die richtige Richtung. "

Gravierende Veränderungen in der Tabelle ergeben sich durch die Niederlage gegen den Spitzenreiter nicht. Weil auch Südwest Köln und Bad Münstereifel an diesem Spieltag zuhause nichts Zählbares einfuhren, bleibt der LTV weiter knapp über dem Strich, der die Abstiegsplätze markiert auf Platz acht - mit zwei Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone.

LTV: Bich (4), K. Behrmann (6), Messing (8), J. Schröder (2), Wodaege (19), Nevermann (6), Löhr (4), Kunigkeit (4), Dugandzic (7), Kummerow (9), Heischmann (2), E.Behrmann.

(sl)
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