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Lokalsport
Lützenkirchen trifft im halben Dutzend gegen Aufderhöhe

Leverkusen. Das 6:1 des SSV ist Balsam für die Seele. Gencler verspielt spät seinen Vorsprung und verliert, Schlebusch II patzt ebenso wie Bergfried. Von Markus Neukirch

Kreisliga A Solingen: SSV Lützenkirchen - TSV Aufderhöhe 6:1 (1:0). Ein halbes Dutzend Tore, drei Punkte und der Sprung auf Rang elf - alles in allem war das ein höchst gelungener Sonntag für die Schwarz-Gelben.

Lars Rohde besorgte nach gut einer halben Stunde mit Anlaufschwierigkeiten beim SSV den Führungstreffer. Oliver Hartls 2:0 (50.) konterten die Solinger zwar fix (57.), aber quasi im Gegenzug erhöhte Sascha Demir auf 3:1. Mit dem 4:1 durch Demir (72.) war die Partie entschieden. Dennis Marquet (82.) und Joker Niklas Berr (87.), dem auch noch zwei Assists gelangen, taten dann noch etwas für die Tordifferenz der Lützenkirchener. "Diesen Schwung müssen wir jetzt mitnehmen. Die Mannschaft hat sich den Sieg redlich verdient", befand Trainer Detlef Strehlke - und fügt hinzu: "Das war ein rundum gelungenes Spiel, das wir am Donnerstag vergolden sollten".

Kreisliga A Solingen: Britannia Solingen - Genclerbirligi Opladen 3:2 (1:0). Einen Rückschlag im Abstiegskampf hingegen setzte es für Genclerbirligi, das in der Schlussphase noch den Punktgewinn verspielte. Dabei hatten Boray Aydin (47.) und Mustafa Uzun (81.) den Rückstand durch ein Eigentor von Halit Dasman aus der 26. Minute gedreht und die Weichen bereits auf Sieg gestellt. Über die Zeit brachte Gencler den Vorsprung aber nicht. Britannia glich fünf Minuten vor dem Ende aus und erzielte zwei Minuten vor dem Ende sogar noch das 3:2, was für viel Frust bei den Opladenern sorgte.

Kreisliga A Köln: SV Deutz 05 II - SV Schlebusch II 2:0 (1:0). Die Mini-Serie der Reserve ist nach drei Siegen gerissen. Die Knackpunkte waren für Trainer Markus Müller schnell ausgemacht: "Nach dem frühen 0:1 hat der Gegner auf absolute Defensive umgestellt und wir sind damit nicht klar gekommen. Zwei nicht gegebene Tore taten ihr übriges."

Sven Bialek verlor in der 4. Minute ein Laufduell und es hieß 0:1. Danach kam der SVS zwar immer wieder vor den gegnerischen Strafraum - jedoch ohne die nötige Konsequenz im Abschluss. "Wir waren nicht entschlossen genug, aus unserer spielerischen Überlegenheit etwas Gefährliches zu generieren", erklärte der Übungsleiter. Die beiden Momente, in denen der SVS tatsächlich mit dem Ball den Weg ins Tor fand, machte der Schiedsrichter zunichte. "Sagen wir mal so: Alle auf dem Platz waren überrascht, dass er auf Abseits entschied", lautete Müllers Kommentar zu den Aktionen von Adil Ben Abdellah und Mathias Urban, die zum 1:1 geführt hätten (18./33.). Ein zweiter und letzter Konter der Deutzer machte schließlich alles klar (70.).

Bergfried Leverkusen - SC Rondorf 1:4 (0:4). Was der Auftakt für eine gelungene Heimserie werden sollte, ging für Bergfried auf ganzer Linie nach hinten los. "Die erste Halbzeit war beschämend. Ich finde kaum Worte dafür, was wir uns da geleistet haben", tobte Trainer André Fanroth. Besonders schlug ihm auf den Magen, dass die Kölner mit drei Standards erfolgreich waren, obwohl der Coach explizit davor gewarnt hatte. "Das ist mir einfach unerklärlich", sagte Fanroth. Hinzu kam, dass Keeper Sascha Mondorf nicht seinen besten Tag erwischte und bei drei Gegentoren mithalf. "Das passt dann ins Bild", sagte Fanroth, der immerhin zehn Minuten vor dem Ende jubeln durfte, als sein Bruder Marc den Ehrentreffer erzielte. "Mir tut es leid für die Zuschauer, die sich so ein Gegurke ansehen mussten", so der Coach.

Quelle: RP
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