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Lokalsport
Starker VfL lässt in Alfter noch zwei Punkte liegen

Leverkusen. "Wenn mir vorher einer gesagt hätte, wir würden unentschieden spielen, hätte ich es genommen. So aber bin ich traurig, dass es nur ein Punkt ist", sagte Taner Durdu, Trainer des Fußball-Mittelrheinligisten VfL Leverkusen, nach dem 3:3 (3:2) beim Tabellenzweiten aus Alfter. Grund für den Unmut waren die Szenen in der 71. und 72. Minute: Yavuz Günay lief in der ersten Aktion allein auf das Tor des Favoriten zu, um das 4:2 zu erzielen, wurde nach Durdus Ansicht aber regelwidrig vom Keeper angegangen, der damit die Chance vereitelte. Auf der Gegenseite bekam Alfter einen sehr zweifelhaften Strafstoß zugesprochen, bei dem die Akteure der Hausherren selbst vom Pfiff überrascht wurden.

"Der Schiedsrichter hatte heute keinen guten Tag. Mehr möchte ich dazu nicht sagen", erklärte Durdu, den vor allem auch die Länge der Nachspielzeit irritierte. "Vier Minuten sagte er an, nach knapp zehn pfiff er ab. Durch viele harte Freistoßentscheidungen wurde es noch einmal brenzlig", erläuterte der Übungsleiter, der mit der Leistung seines Teams zufrieden war: "Wir erzielen drei Tore in einer starken ersten Halbzeit - da kann man nur wenig mehr verlangen", sagte er.

Manuel Kabambi, der in die Startelf gerückt war, markierte nach sieben Minuten schon das 1:0, den Ausgleich Sekunden später konterte Abdullah Yildizlar mit seinem ersten Tor (18.). Kapitän Gjorgji Antoski erhöhte sogar noch auf 3:1, allerdings sollte auch die Zwei-Tore-Führung keine 100 Sekunden Bestand haben. "Jetzt sind es immerhin drei Punkte auf die Abstiegsränge", bemerkte Durdu.

(mane)
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