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Meerbusch
A 44-Gewerbegebiet: Lob aus Krefeld

Meerbusch. Vertreter der Meerbuscher und Krefelder Stadtverwaltung haben sich gestern erstmals nach dem Meerbuscher Votum für die Planung des Interkommunalen Gewerbegebietes getroffen und weitere Maßnahmen besprochen. Aus Meerbusch nahmen Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage (CDU) und Michael Assenmacher als Technischer Dezernent teil. Die Krefelder SPD begrüßte das Abstimmungsverhalten des Meerbuscher Rates zum geplanten Gewerbegebiet an der A 44. "Das Votum aus Meerbusch ist ein positives Signal für die gesamte Region", sagt Jürgen Hengst, planungspolitischer Sprecher der Krefelder SPD.

Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 23 zu 24 Stimmen hatte sich der Meerbuscher Rat in der vergangenen Woche für das Gewerbegebiet ausgesprochen. "Das knappe Ergebnis unterstreicht, dass noch Probleme vorhanden sind, die wir ernst nehmen und in den kommenden Gesprächen mit den Vertretern der Stadt Meerbusch kooperativ und auf Augenhöhe klären müssen", kündigte Hengst an. Profiteure des Gewerbegebiets seien nicht nur beide Städte, sondern auch die Wirtschaft: "Wir bringen ein interkommunales Leuchtturmprojekt für die gesamte Region auf den Weg."

Er verweist darauf, dass die Treffen von Meerbuschs Bürgermeisterin mit dem Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) entscheidend zu einer Verbesserung der Gesprächskultur beigetragen hätten. Beide hätten das Thema zur "Chefsache" gemacht. "Ich bin sicher, dass die engere Kooperation uns bei anstehenden interkommunalen Projekten helfen wird", so Hengst. Welche Projekte dies sind, erwähnte er nicht. Bekannt aber ist, dass Krefeld bis zuletzt Interesse an einer Hafenerweiterung auf Meerbuscher Gebiet hatte und eine Hafenanbindung auf Meerbuscher Gebiet errichten wollte. Auch mit dem neuen Entwurf des Regionalplans ist diese Option nicht gänzlich ausgeschlossen.

(sep)
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