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Meerbusch
Drei Verletzte nach Unfall am Kreuz Meerbusch

Meerbusch. Auf der A 44, zwischen der Anschlussstelle Lank-Latum und dem Autobahnkreuz Meerbusch, ist es am Mittwochabend, gegen 18.30 Uhr, in Fahrtrichtung Aachen zu einem schweren Auffahrunfall am Stauende gekommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf war ein 48 Jahre alter Mann aus Krefeld auf der linken Fahrspur unterwegs und bemerkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm verkehrsbedingt zum Stillstand gekommen waren. Der Krefelder konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden, prallte auf den Wagen eines 54 Jahre alten Magdeburgers und schob diesen auf den davor stehenden Skoda eines 34-Jährigen aus Willich. Ein folgender 19-Jähriger sah die verunglückten Fahrzeuge zu spät, leitete ein Ausweichmanöver ein und kollidierte dabei mit seinem Auto mit dem Wagen des Krefelders. Der 48-Jährige verletzte sich so schwer, dass er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Der Magdeburger sowie der 34-Jährige aus Willich zogen sich leichte Verletzungen zu. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.

Beim Rettungseinsatz auf der Autobahn war auch die Feuerwehr Meerbusch vor Ort. Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, um eine eingeklemmte Person aus einem der Unfallfahrzeuge zu bergen. Daraufhin wurden neben dem Rettungsdienst die Löschzüge Osterath und Lank-Latum mit circa 35 Einsatzkräften zum Unglücksort geschickt. Vor Ort bestätigte sich die Meldung "eingeklemmte Person" allerdings nicht. Die Feuerwehr unterstützte daraufhin den Rettungsdienst, nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf und stellte den Brandschutz sicher. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten mussten zwei Fahrbahnen gesperrt werden.

Quelle: RP
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