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Lebendiger Adventskalender
Gitarrenmusik und eine Geschichte

Meerbusch. Das Ehepaar Hanschel lädt nach Büderich zu sich ein und hofft neben dem Besuch von Freunden und Nachbarn auch neue Bekanntschaften zu schließen. Vor allem das gemeinsame Singen stiftete in den vergangenen Jahren Gemeinschaft. Von Falk Janning

Der lebendige Adventskalender gehört in Meerbusch zur Vorweihnachtszeit wie Geschenke zu Weihnachten: Sie verkürzen das Warten auf Heiligabend, jeder Tag hält eine kleine Überraschung parat, denn an jedem Nachmittag wird an den Häusern ein neues Türchen geöffnet. Dort werden dann Adventslieder gesungen, Geschichten vorgelesen, es wird gegessen und Glühwein getrunken. "Der Adventskalender fördert den Zusammenhalt, weil man mit Nachbarn zwanglos ins Gespräch kommt", sagen Monika und Dieter Hanschel, die heute um 18.30 Uhr zu ihrem Haus an der Anton-Holtz-Straße 65 in Büderich das zweite Türchen öffnen.

"Wir freuen uns sehr auf den Besuch von Nachbarn, Freunden und Fremden", sagen die beiden Gastgeber, die in den vergangenen beiden Jahren bereits dabei waren. "Der Abend hat eine ganz besondere Bedeutung für uns, denn viele in der Nachbarschaft sind alleine und mögen gerne die familiäre Stimmung bei dem Fest." Eingeladen und herzlich willkommen sei jeder, der kommen möchte. "Es macht viel Arbeit, aber es macht uns auch glücklich, wenn wir anderen eine Freude machen können. Und es war beide Male großartig. Mancher hat in den vergangenen Wochen bereits bei uns nachgefragt, ob wir auch in diesem Jahr wieder das Türchen des Adventskalenders öffnen, es sei so schön gewesen. Wir hoffen auch auf viele neue Bekanntschaften", sagen die Hanschels.

Vor allem das gemeinsame Singen der Lieder sei für die Besucher immer sehr schön gewesen.

Monika und Dieter Hanschel, die beide in ihren Gemeinden in Büderich aktiv sind - sie bei den Katholiken und er bei den Protestanten - wollen es bei ihrem ökumenischen Fest so halten wie zuletzt und um halb sieben gemeinsam singend ins festlich geschmückte Haus einziehen. Monika Hanschel, die 40 Jahre an der Mauritius-Grundschule als Lehrerin arbeitete, möchte dann Gitarre spielen und eine "anrührende Weihnachtsgeschichte erzählen, die sich wirklich so zugetragen hat und die ich als junge Lehrerin erlebt habe", wie sie sagt. Mehr will sie noch nicht verraten.

Für 30 Minuten können die Besucher ihre Vorfreude auf Weihnachten in der Gemeinschaft erleben. Durch diese Möglichkeit des besinnlichen Austauschs werde der Stress aus der Adventszeit genommen, sagen die Gastgeber. Nach der halben Stunde gibt es bei selbst gebackenen Keksen, Glühwein und Kinderpunsch für die Jungen und Mädchen noch die Möglichkeit zum gemütlichen Zusammensein.

Heute öffnen sich die Türen außerdem beim "30-Minuten..."- Team der Kreuzkirche an der Nierster Straße 56 in Lank.

Quelle: RP
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