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Meerbusch
Hohe Hürden für die Handballer

Meerbusch: Hohe Hürden für die Handballer
Auch Dominik Fischer fehlt der Mannschaft heute in Korschenbroich. FOTO: faja
Meerbusch. Die Herren von Treudeutsch Lank fahren ersatzgeschwächt nach Korschenbroich, die Damen spielen zu Hause gegen den Fünften.

Vor einer fast unlösbaren Aufgabe stehen die Verbandsliga-Handballer des TuS Treudeutsch 07 Lank. Heute (19.30 Uhr, Waldsporthalle, Am Sportplatz 11a) treten sie zwar als Tabellenvierter gegen den abstiegsgefährdeten Drittletzten TV Korschenbroich II an und sind von der Papierform haushoher Favorit. Doch in der Realität sieht es ganz anders aus. Die Lanker haben bei der Drittliga-Rerserve, die erst zwei Siege auf dem Konto hat, nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. "Ich kann lediglich acht Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten", sagt Mario Lenders. Neben den langzeitverletzten Reiners-Brüdern Marc und Eric fehlen den Lankern die verletzten Jan Verholen und Dominik Fischer sowie der privat verhinderte Kristian Frangen.

Der TuS-Coach vermutet, dass die Gastgeber sich erneut mit Spielern aus der Ersten verstärken, wie sie das bereits in der Partie gegen Königshof getan haben, das sie nur knapp mit 25:26 verloren. "Dann wird das für uns noch schwerer", so Lenders.

Dabei ist die letzte Partie des Jahres von großer Bedeutung für die Lanker, die nach der jüngsten 26:30-Pleite beim Viertletzten Jahn/Hiesfeld unbedingt gewinnen müssen, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht ganz zu verlieren. Derzeit fehlen den Blau-Weißen vier Punkte auf Tabellenführer TV Lobberich.

Die Damen des TuS Treudeutsch spielen heute (18.30 Uhr, Forstenberg) auf eigenem Platz gegen den TuS Königsdorf, das als Tabellen-Fünfter nach oben schaut und nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter TSV Bonn hat. Die Gastgeberinnen um Trainer Michael Cisik haben ganz andere Probleme. Mit einem Sieg würden sie mit ausgeglichenem Punkteverhältnis in die Winterpause gehen. "Das wäre eine großartige Leistung", sagt der Coach. Geht die Partie verloren, würde die Abstiegszone wieder näher rücken, die derzeit drei Zähler entfernt ist.

(faja)
 
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