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Meerbusch
TSV mit Remis im Spitzenspiel

Meerbusch. Meerbusch muss im Spitzenspiel in Velbert nach einer Roten Karte gegen Lukas van den Bergh eine Stunde lang mit zehn Spielern auskommen. Von Falk Janning

Der TSV Meerbusch ist auch in Unterzahl nicht zu schlagen. Im Spitzenspiel beim Tabellendritten SC Velbert kam der Tabellenführer der Landesliga zu einem gerechten 1:1 (1:0), obwohl er schon nach knapp einer halben Stunde Verteidiger Lukas van den Bergh nach einer Notbremse mit einer Roten Karte verloren hatte. 21 Spiele in Folge sind die Schützlinge von Trainer Toni Molina nun schon unbesiegt. Der Vorsprung an der Spitze schmolz durch das Unentschieden allerdings auf zwei Punkte zusammen, da Verfolger Union Nettetal gleichzeitig mit 5:1 beim ASV Mettmann gewann.

Nach vorsichtigem Beginn auf beiden Seiten nahm die Partie mit dem Platzverweis des Meerbuscher Abwehrspielers Fahrt auf. Die dezimierten Gäste drehten nun auf und kamen fast folgerichtig zur Führung: Marcel Kalski trat den Ball bei einem Freistoß aus 18 Metern ganz trocken an der Mauer vorbei in den Torwinkel.

In Folge beherrschte der TSV das Geschehen sicher und gestattete den Velbertern keine Torchance. Das gleiche Bild auch im zweiten Durchgang. Velbert wirkte rat- und hilflos gegen den Abwehrriegel des Gastes, der Mannschaft fehlten ganz einfach die technischen Fähigkeiten, die Verteidigung der Meerbuscher auszuspielen. Wie aus heiterem Himmel markierten sie dann doch einen Treffer. Das lag aber weniger an ihrem Angriffsspiel als an dem bis dahin beschäftigungslosen TSV-Keeper Andreas Lahn, der einen weiten und harmlosen Flankenball fallen ließ. Das Spielgerät landete Marco Olivier direkt vor die Füße, der keine Mühe hatte, es aus einem Meter zum schmeichelhaften 1:1 ins TSV-Tor zu treten.

Die Meerbuscher erhöhten in Folge noch einmal das Tempo, aber einige vielversprechende Angriffe verpufften, weil der letzte und entscheidende Pass nicht ankam. Die beste Chance besaß Kevin Dauser. Der Stürmer verfehlte mit einem Drehschuss mit links und aus nur zehn Metern das Ziel ganz knapp (80.).

Die Gastgeber hatten ihre einzige Gelegenheit in der Nachspielzeit, als sie Lahn mit einem Knaller aus nächster Nähe testeten. Der Meerbuscher Torwart aber zeigte seine Reaktionsschnelligkeit, riss seine Fäuste hoch und wehrte den Knaller ab (90. + 1).

"Schade, dass wir hier nicht gewonnen haben. Wir hatten die klareren Möglichkeiten ", meinte Horst Riege enttäuscht. Am Montag (15 Uhr) reist der TSV zum Nachholspiel beim Schlusslicht FC Remscheid.

Quelle: RP
 
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