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Meerbusch
TSV tritt morgen gegen den Ersten der Tabelle an

Meerbusch. Der Blick auf die Oberliga-Tabelle zeigt: Der TSV Meerbusch ist in der Partie am Samstag (15.30 Uhr, Theo-Mostertz-Sportplatz in Lank) gegen die SSVg Velbert nur Außenseiter.

Die Gastgeber laufen ihrer Form noch hinterher und sind mit nur drei Zählern auf der Habenseite nur Viertletzter. Die Gäste, die den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga anstreben, belegen nach fünf Siegen in fünf Partien unangefochten den ersten Tabellenplatz. "In der Liga wird nur die Höhe der Niederlage diskutiert", sagt TSV-Coach Robert Palikuca und verspricht: "Wir werden uns davon nicht anstecken lassen. Wir haben keine Angst vor Velbert und werden alles investieren, was wir haben, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Meine Jungs haben richtig Bock auf das Spiel." In den jüngsten beiden Partien vermisste der Coach die Trotzreaktion seiner Schützlinge. "Einige hatten mentale Probleme", sagte Palikuca. Den Coach nervt die Diskrepanz zwischen dem riesigen Aufwand, den seine Mannschaft betreibt, und dem geringen Ertrag auf der anderen Seite. Die Meerbuscher hätten deutlich mehr Tore schießen und Punkte einfahren müssen. "Die Art und Weise, wie wir spielen, ist völlig in Ordnung, und wir werden deshalb auch an unserer Spielidee festhalten", sagt der Coach.

Er fordert von seinen Spielern aber für die nächsten Begegnungen größere Konzentration vor dem gegnerischen Tor und bei der Abwehrarbeit. "Die individuellen Fehler bringen uns immer wieder um den Erfolg."

Erneut muss der Coach seine Mannschaft in der Partie gegen Velbert allerdings in der Defensive umbauen: Neben dem verletzten Kapitän Semir Purisevic fällt aus privaten Gründen auch Christoph Caspari aus, der als Rechtsverteidiger und im defensiven Mittelfeld starke Leistungen zeigte.

(jan)
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