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Lokalsport
Fußballer können mit neuen Gruppen leben

Kreis Mettmann. Der Landesliga-Aufsteiger ASV Mettmann freut sich auf die neue Umgebung. Der 1. FC Wülfrath und VfB Hilden II sind gelassen. Von Klaus Müller

Mit einiger Spannung haben der Landesligist ASV Mettmann sowie die Bezirksligisten 1. FC Wülfrath und VfB Hilden II auf die Gruppeneinteilungen für die am 14. August beginnende Saison 2016/20117 gewartet. Und nach der Bekanntgabe durch den Fußballverband Niederrhein beurteilen die Vereine die Zusammenstellung der Gruppen recht positiv. Der Landesliga-Aufsteiger Mettmann wird der Gruppe 1 angehören. Während der Landesliga-Absteiger 1. FC Wülfrath in der Gruppe 1 der Bezirksliga überwiegend auf Mannschaften aus den Kreisen Wuppertal und Solingen trifft, hat es die Zweitvertretung des VfB Hilden überwiegend mit Mannschaften aus dem Düsseldorfer und Neusser Raum zu tun.

"Wir haben eine spielerisch anspruchsvolle und mit interessanten Teams gespickte Landesliga-Gruppe erwischt", sagt Trainer Michael Kirschner zu den künftigen Gegnern der Mettmanner. Den Reiz der Gruppe 1 sieht er einerseits darin, dass die Mit-Aufsteiger Vohwinkel und FC Monheim sowie die SSVg. Heiligenhaus und der SC Velbert dabei sind - also vier Teams aus der näheren Umgebung. Andererseits trifft der ASV auch auf Mannschaften, gegen die er bisher noch nie gespielt hat. "Ich denke unter anderem an Amern oder Odenkirchen. Da müssen wir fast an die holländische Grenze", meint Kirschner.

Weil die Gruppe aus 18 Vereinen besteht, werden sich Wochentags-Spiele kaum vermeiden lassen. Dieser Punkt werde den ASV vor bisher nicht vorhandene organisatorischen Probleme stellen, die es zu lösen gelte. Der ASV-Trainer freut sich zugleich sehr auf die Düsseldorfer Traditionsvereine wie Rather SV, VfL Benrath oder DSC 99 Düsseldorf. Im TV Kalkum-Wittlaer und dem 1. FC Mönchengladbach gehören auch zwei Oberliga-Absteiger zu den Mettmanner Gegnern.

"Mit der Einteilung in die Gruppe 1 der Bezirksliga können wir gut leben", sagt Joachim Dünn, der Sportliche Leiter des 1. FC Wülfrath. Die Gruppe besteht überwiegend aus Klubs aus dem Raum Wuppertal, Niederberg und Solingen. "Ich vermisse die U 23 der SSVg Velbert, die als einziger Velberter Verein der Essener Bezirksliga-Gruppe zugeteilt wurde", sagt Dünn. Bei der U 23 des Regionalliga-Absteigers war er im vergangenen Jahr einige Monate als Trainer tätig. Dünn macht keinen Hehl daraus, dass er gern mit den Düsseldorfer Bezirksliga-Teams in einer Gruppe gespielt hätte.

Insgesamt sieht er das Thema gelassen: "Das wäre schön gewesen, doch haben wir als Verein kaum Einfluss auf die Gruppenzuteilung. Wir müssen uns damit abfinden." Als einer der Aufstiegs-Favoriten nennt er den TVD Velbert, der personell zugelegt hat, und den Vorjahres-Vizemeister Dabringhauser TV. Dünn verweist darauf, dass im TSV Ronsdorf, dem FC Remscheid und dem 1. FC Wülfrath alle drei Landesliga-Absteiger der Bezirksliga-Gruppe 1 zugeteilt wurden. "Ich bin auf das Abschneiden des FC Remscheid gespannt, bei dem es einen großen Umbruch gegeben hat." Wülfraths Ziel sei es, in der Bezirksliga im Aufstiegsrennen kräftig mitzumischen.

Der VfB Hilden II, der in der vergangenen Saison als Aufsteiger den guten sechsten Tabellenplatz belegte, trifft diesmal in der Bezirksliga-Gruppe 2 auf Düsseldorfer Teams sowie auf viele Mannschaften aus dem Neuss-Grevenbroicher Raum. "Das ist eine interessante Gruppe und eine neue Herausforderung" sagt VfB-Trainer Sascha Borsic, "wir sind auf die neuen Mannschaften gespannt und peilen zunächst den Klassenerhalt an. Alles andere wird sich im Saisonverlauf zeigen."

Quelle: RP
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