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Golf
Mettmann Masters zieht prominente Golfer an

Mettmann. Nach dem großen Interesse will der Golf-Club Mettmann das Turnier auf spielerisch gutem Niveau auch in Zukunft ausrichten. Von Klaus Müller

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte organisierte der Golf-Club Mettmann das "Mettmann Masters im Neanderland". Schirmherr der Veranstaltung, an der mehrere Vereine aus der Region teilnahmen, war Landrat Thomas Hendele. Bei dem gut besetzen Mettmann Masters war im Herren-Wettbewerb Paul Andermann vom Golf-Club Mettmann mit 36 Brutto- und 40 Nettopunkten der erfolgreichste Akteur. Marion Schillbach vom Golfclub Hummelsbachaue setzte sich mit 22 Brutto- und 35 Nettopunkten in der Damen-Konkurrenz durch.

"Das Turnier war ein voller Erfolg. Auch in den kommenden Jahren werden wir das Mettmann Masters veranstalten", sagte Ute Andermann, die beim Golf-Club Mettmann für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Sie lobte die spielerische Qualität des Turniers. "Allein 22 Teilnehmern gelang es, sich zu unterspielen, also ihr Handicap zu verbessern." Das war auch beim Sieger der Herrenkonkurrenz der Fall. Paul Andermann hat nun ein Handicap von 3,2.

Eröffnet wurde das Turnier mit einem sogenannten Kanonenstart, bei dem nach dem Erklingen der Startsirene an allen 18 Löchern gleichzeitig der erste Abschlag erfolgt. An Loch eins war es Vereinspräsident Horst Fechner, der den Auftaktschlag absolvierte. "Es haben insgesamt 106 Golfer gemeldet. Das ist für die erste Veranstaltung dieser Art sicherlich eine gute Resonanz", freute sich Spielführer Wolfgang Grimberg. Prominentester Teilnehmer war WDR-Sportreporter Claus-Peter Doetsch, der auch Chefredakteur des Fachmagazins "Golf Rhein-Ruhr" ist.

Die Organisatoren des "Mettmann Masters im Neanderland" hatten sich einiges einfallen lassen, um das Turnier attraktiv zu gestalten. Die Mitglieder Silvia Koeck und Christiane Clever versorgten die Sportler während der langen Golfrunde mit Essen und Getränke. Sie waren dabei passend zum Neanderland in Neandertalerinnen-Kostümen verkleidet. Für die Sieger gab es statt der üblichen Pokale zwei von der Firma Mono stilecht handgefertigte Neandertaler-Faustkeile. Der Vorstand des Golfclubs fand viele Sponsoren, die zu einer gut bestückten Tombola mit lukrativen Preisen beitrugen.

Während des Turniers lief auf der Driving Range unter der Leitung von Golflehrer Timo Wiek, dem Inhaber der Golfschule Dynamit Golf, ein kostenloser Schnupperkurs für golfinteressierte Zuschauer des Mettmann Masters. "Ich würde mich freuen, wenn wir demnächst einige dieser Schnupperkursteilnehmer als Mitglieder begrüßen können", erklärte Ute Andermann. Sie und Wolfgang Grimberg machten deutlich, dass der GC Mettmann mit seinen rund 950 Mitgliedern sowohl sportlich als auch gesellschaftlich einiges zu bieten hat. Entgegen landläufiger Meinung sei gerade für jüngere Leute Golf eine attraktive Sportart. "Unsere erste Herrenmannschaft, die sich aus vielen jüngeren Spielern zusammensetzt, kämpft gerade um den Aufstieg in die Oberliga", betont Spielführer Grimberg, dass beim GC Mettmann neben dem Breiten- auch der Leistungssport nicht zu kurz kommt.

Prominentester Leistungssportler im Verein ist Ehrenmitglied Martin Kaymer, der auf der landschaftlich herrlich gelegenen Anlage im Mettmanner Ortsteil Obschwarzbach die ersten Schläge gelernt und 1999 Clubmeister war. Die Mettmanner drücken dem Weltklasse-Golfer jetzt die Daumen, denn er möchte bei den in wenigen Tagen beginnenden Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille holen.

Quelle: RP
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