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Triathlon
Schülertriathlon hat viele Helfer

Triathlon: Schülertriathlon hat viele Helfer
Raus aus dem Schwimmbecken und rauf aufs Rad - dieser jungen Sportlerin hilft ein Fingerzeig. FOTO: Sven Förster
Hilden. Eine zusätzliche Altersklasse, Zeitmessung per Chip und eine neue Runde für die Rad-Disziplin - die Organisatoren der Hildener AT haben sich für die zwölfte Auflage einiges einfallen lassen. Von Birgit Sicker

Die Vorbereitungen für den nächsten Schülertriathlon laufen auf Hochtouren. Dennoch ist Wolfgang Döpper die Gelassenheit in Person. "Wir haben viele Helfer, die jeweils einen Bereich in eigener Regie bearbeiten. Das funktioniert gut", berichtet der 2. Vorsitzende der Hildener AT, der selbst ein erfahrener Triathlet ist und die Veranstaltung einst ins Leben rief. Längst hat das Kind von damals das Laufen gelernt. Besser noch: Es entwickelt sich immer besser. Einen weiteren Aufschwung erlebte der Hildener Schülertriathlon auch durch den Umstand, dass er nun schon seit mehreren Jahren in den Rheinland-Nachwuchs-Cup eingebettet ist. In diesem Jahr gehören Wettkämpfe in Leverkusen, Bonn, Schleiden, Montabaur, Hückeswagen, Hennef, Zülpich und eben Hilden dazu. Zum letzten Mal Station machen die Jugendlichen am 23. September in Ahrweiler.

Auch in 2017 haben sich die Verantwortlichen der Hildener Veranstaltung wieder etwas Neues einfallen lassen. "Wir haben die Altersklassen um die Jahrgänge 2001 bis 2002 aufgestockt", berichtet Döpper, der am Samstag wieder als Renndirektor den Überblick über das Gesamtkonstrukt haben muss. Die Erweiterung der Konkurrenzen soll die Attraktivität ebenso steigern wie die Verlängerung der Lauf- und Rad-Strecken für die älteren Sportler. Und eine neue Rundenführung macht das Radfahren noch interessanter. "Es geht jetzt auch bergauf", erläutert Döpper.

Früher wollten die Hildener mit dem Schülertriathlon vor allem Einsteiger in den Sport locken. Jetzt aber werden die jungen Triathleten stärker gefordert. "Wir sind jetzt mittendrin im Leistungsspektrum. Man muss schon etwas trainiert sein, aber für jeden normalen Sportler ist das zu schaffen", sagt der Renndirektor. Während an den anderen Standorten des Rheinland-Cups in der Regel bis zu 300 Nachwuchstriathleten an den Start gehen, verzeichneten die HAT-Verantwortlichen in den vergangenen Jahren immer rund 200. "Wir wollten das jetzt etwas angleichen", betont Döpper - und ergänzt: "Wir haben unheimlich viele Teilnehmer aus der Umgebung, und die kommen nicht für einen Wettkampf, wo es nur darum geht, mal 50 Meter zu schwimmen." Eine Erklärung, die einleuchtet.

Zur Attraktivität trägt aber auch die professionelle Zeitmessung bei. Die Jugendlichen bekommen einen Chip um den Fuß, laufen über eine Matte, die dann ein Signal gibt - und damit sind die Aktiven automatisch registriert. Und was spricht sonst noch für den Hildener Schülertriathlon? "Wir haben ganz klar die besten, motiviertesten und fachkundigsten Helfer", sagt Wolfgang Döpper mit einem verschmitzten Lächeln. Und liefert die Begründung gleich hinterher: "Wenn man selbst Triathlet ist, ist man mehr bei der Sache, fühlt sich verantwortlich. Das gilt auch für die Eltern unserer kleinen Triathleten."

Die Sportler können sich also wieder auf eine perfekt organisierte Veranstaltung freuen. Bleibt nur zu hoffen, dass am Samstag auch Petrus mitspielt. "Das Wetter könnte besser sein, aber Hauptsache, es ist nicht zu kalt", erklärt Döpper. Dabei sind die meisten Athleten heute schon professionell gekleidet, tragen oftmals einen Wettkampfanzug, der von selbst schnell trocknet und in dem sie alle drei Disziplinen - Schwimmen, Radfahren und Lausen - absolvieren.

Quelle: RP
 
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