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Mettmann
Stadt verstärkt Brandschutz an Schulen

Mettmann: Stadt verstärkt Brandschutz an Schulen
FOTO: Michael Nacke
Mettmann. Sie investiert viel Geld in die Auflagen des Feuerschutzes. Ein Problem sind die maroden Fenster in den Schulen. Sie stammen teilweise aus den 70er Jahren. Die Bauverwaltung versucht die zahlreichen Aufgaben zu schultern. Von Gina Buchwald-Chassée

Als die Schüler am Mittwoch nach den Sommerferien wieder in ihre Schulen gegangen sind, waren sie möglicherweise überrascht, dass sich an einigen Stellen etwas verändert hat. Während der freien Zeit haben in vielen Schulen Sanierungen und Renovierungen stattgefunden. Dennoch konnten in den Sommerferien nicht alle anfallenden Bausanierungen an den Schulen umgesetzt werden, da sowohl die Handwerksbetriebe als auch die Bauabteilung der Stadt mit wenig Personal besetzt waren. Das liegt daran, dass viele Angestellte des Stadtpersonals und die Bauarbeiter Kinder im schulpflichtigen Alter haben und die Ferien für ihren Familienurlaub genutzt haben.

Laut Kurt-Werner Geschorec, dem Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Umwelt und Bau der Stadt Mettmann, habe sich in den Ferien aber einiges in und an den Schulgebäuden getan. Vorwiegend wurde der Brandschutz der Gebäude verstärkt, um im Falle eines Feuers Menschenleben zu retten und keinen Ärger mit der Unfallversicherung zu bekommen. Damit sei die Stadt schon lange in der Pflicht, sagt Geschorec. Nachdem die Fluchtwege bereits auf den neusten Stand gebracht worden sind, seien einige Schulen nun mit Brandschutzfenstern ausgestattet worden. In der Carl-Fuhlrott-Realschule werden rund 200.000 Euro unter anderem in eine Fluchttreppe, die nur im Brandfall benutzt wird, und sich an der Außenwand des Schulgebäudes befindet, investiert. Sie ist allerdings noch nicht gebaut worden. Das Konrad-Heresbach-Gymnasium wurden neue Decken im Wert von 400.000 Euro eingezogen und die Fenster der Turnhalle wurden für 30.000 Euro erneuert. Auch an der Otfried-Preußler-Schule wurden die Fenster ausgewechselt (30.000 Euro). In der Anne-Frank-Hauptschule wurde das Gebäude 6 renoviert und für den Einzug der Volkshochschule hergerichtet, obwohl das genaue Einzugsdatum noch nicht feststeht.

Schulen seien aber eine Dauerbaustelle, meint Geschorec. Im Heinrich-Heine-Gymnasium werden die Fenster andauernd saniert, indem die etwa 45 Jahre alten Fenster nach und nach ausgetauscht werden. Außerdem würden insbesondere die Räume und Flure der Schulen ständig abgenutzt und müssten dementsprechend oft wieder ausgebessert werden.

In der Erich-Kästner-Schule an der Goethestraße, in der ein Förderzentrum des Kreises eingezogen ist, hat es in der Ferienzeit nur geringe Umbauarbeiten gegeben. In den meisten Schulen wurden keine größeren Sanierungsarbeiten vorgenommen. Es wurden lediglich kleinere Reparaturen beziehungsweise Anstreicherarbeiten oder der Einbau einer zusätzlichen Toilette vorgenommen.

Quelle: RP
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