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Mönchengladbach
Junger Intensivtäter (16) stach mit Küchenmesser zu

Mönchengladbach. Wie die Polizei gestern mitteilte, hat es am vergangenen Freitag nicht nur einen Messerangriff an einem Studentenheim an der Hubertusstraße gegeben. Auch im Park an der Endepohlstraße im Bereich des Theaters Rheydt gab es eine Attacke mit einem Küchenmesser. Tatverdächtiger ist ein 16-jähriger "Jugendlicher Intensivtäter".

Der Beschuldigte soll gegen 23.20 Uhr einen 19-Jährigen mit einem Küchenmesser bedroht und die Herausgabe von Handy und Geldbörse gefordert haben. Als der 19-Jährige sich weigerte, stach der Angreifer in Richtung des Brustkorbes seines Opfers. Bei seinen Abwehrhandlungen zog sich der 19-Jährige eine Verletzung an der linken Hand zu. Er konnte dennoch flüchten und sich in Sicherheit bringen.

Der 16-jährige mutmaßliche Angreifer wurde noch am Tatort angetroffen und vorläufig festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, stand er unter Alkoholeinfluss. Nach Abschluss der erforderlichen beweissichernden Maßnahmen wurde der Minderjährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach in die Obhut seiner Mutter übergeben.

Gegen den Jugendlichen wurde ein Verfahren wegen versuchten schweren Raubes eingeleitet.

Etwa sechs Stunden zuvor war es an der Hubertusstraße zu einem Streit unter zwei Studenten syrischer Herkunft gekommen. Dabei zückte der Tatverdächtige (23) ein Küchenmesser und fügte seinem Kontrahenten (20) eine mehrere Zentimeter lange Schnittwunde auf der Wange zu. Der Angreifer wurde ebenfalls festgenommen, befindet sich aber wieder auf freiem Fuß.

Gegen ihn ist ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.

(gap)