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Mönchengladbach
Schlaglöcher: So können Bürger spenden

Schlaglöcher: Mönchengladbachs Buckelpisten
Schlaglöcher: Mönchengladbachs Buckelpisten FOTO: Laura Lotz, Marianna Deinyan
Mönchengladbach. Anni Dürselen ist 71 Jahre und wohnt seit vielen Jahren an der Waater Straße. Leise war's da nie. Aber seit viele Lkw über die L 31 fahren, haben Anni Dürselen und ihr Ehemann kaum noch eine ruhige Minute. Von Dieter Weber

Vor allem, seitdem Schlaglöcher direkt vor ihrer Haustür sind. Die durchrumpelnden Lastwagen rauben dem Ehepaar den letzten Schlaf – und das bereits seit Jahren.

Alle Versuche der 71-Jährigen, die Kosten für die Sanierung des Straßenkraters selbst zu übernehmen, sind gescheitert. "Die Stadt hat abgelehnt und gesagt: Dies sei nicht möglich", sagt sie.

Vielleicht bietet sich dafür schon bald eine Chance. Denn seit die RP über die Initiative von Ursula Hansen (50) berichtet hat, die mit ihrem Versuch scheiterte, ein Schlagloch auf eigene Kosten sanieren zu lassen, denkt die Stadt um: Die Bürger können sich ab sofort an der Sanierung der städtischen Straßen beteiligen.

Auf Frau Hansens Vorschlag richtete die Stadt unter dem Stichwort "Aktion Schlagloch" ein Spendenkonto ein, auf dem Geld zur Reparatur von Schlaglöchern eingezahlt werden kann.

"Wegen der äußerst problematischen Haushaltssituation und der großen Anzahl an Schlaglöchern greifen wir den Vorschlag gerne auf", so Bauexperte Hans Günter Petry.

Einzahlungen erfolgen unter Angabe des Kassenzeichens 6009.0000.2510 auf das Spendenkonto 66001 der Stadtsparkasse, BLZ 310 500 00. Auf Wunsch können Einzahler auf der Überweisung auch ein konkretes Schlagloch angeben. Spendenquittungen können aus steuerlichen Gründen nicht ausgestellt werden.

Quelle: RP
 
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