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Lokalsport
Jüchen kassiert ersatzgeschwächt ein 1:6 in Düsseldorf

Fussball. Sicherlich hätte Jüchens Trainer Sebastian Muyres gestern Abend lieber nicht beim DSC 99 in Düsseldorf gespielt, denn auf gleich zehn Spieler seines Kaders musste er aus den unterschiedlichsten Gründen verzichten. Die Partie war aber schon vor drei Monaten auf Wunsch der Jüchener auf diesen Termin verlegt worden. Dieses unglückliche organisatorische Eigentor nutzte der DSC nach allen Regeln der Fußballkunst aus und schickte Jüchen mit einer 1:6 (0:2)-Klatsche nach Hause. Von Kurt Theuerzeit

Die Gastgeber waren doppelt motiviert, denn zum einen hatten sie bisher zweimal gegen Jüchen verloren und zum anderen konnten sie gestern mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. Und das war ab dem Anpfiff auch zu erkennen, denn der DSC machte sofort Druck, drängte Jüchen in die Defensive. Die stand eine Viertelstunde recht ordentlich, aber dann zeigte Düsseldorfs Japaner seine Schusskunst. Shun Terada jagte den Ball aus 25 Metern unhaltbar für Jüchens Torwart Tom Watolla zum 1:0 in die Maschen.

Jüchens letztes Aufgebot wagte sich nur selten nach vorne, musste sich eher um Schadensbegrenzung bemühen. Das gelang weiterhin recht ordentlich. Aber dieser Shun Terada konnte nicht nur trefflich schießen, sondern er setzte auch seine Nebenleute geschickt in Szene. Nach seinem Pass zu Kevin Labato traf der zum 2:0, wobei Keeper Watolla keinerlei Abwehrchance hatte.

"Bis dahin stimmte noch die Einstellung größtenteils. Ich bin enttäuscht, dass einige Spieler ihre Chance nicht genutzt haben. Da muss Willen erkennbar sein, und man darf nicht sechs Tore kassieren", sagte Trainer Sebastian Muyres nach dem ernüchternden Spiel. Tatsächlich konnten die Gastgeber nach der Pause spielen, wie sie wollten, und nach Belieben treffen. Natürlich war wieder Shun Terada nicht zu bremsen. Er traf noch zweimal. Immerhin konnte auf Jüchener Seite sein Landsmann Ohara wenigstens den Ehrentreffer für die Gäste erzielen.

Nach dem 1:6 war Sebastian Muyres sehr enttäuscht. Er muss nun darauf warten, dass sich die fehlenden Spieler in den kommenden Partien wieder einfinden. Denn es folgen Gegner, gegen die Jüchen unbedingt punkten muss.

Jüchen: Watolla - Esser, Fuchs (85., Gerresheim), Gürpinar, Erkes - Teppler, Burda - Heimanns (70., Ohara), Ot (72., Donaera), Sidero - Maslukovski. Tore: 1:0 Terada (15.), 2:0 Labato (27.), 3:0 P. Ryboth (50.), 4:0 Tedera (68.), 4:1 Ohara (75.), 5:1 Tedera (80.), 6:1 Paul (85.) . Zuschauer: 80.

Quelle: RP
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