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Lokalsport
Odenkirchen will wieder auf Kurs kommen

Fussball. Der Landesligist hat beim Letzten in Dormagen ein klares Ziel, steht aber auch unter Druck. Von Kurt Theuerzeit

Auf das Kollektiv kommt es an. Nur dann kann Landesligist Odenkirchen erfolgreich sein. Die 0:1-Niederlage in Heiligenhaus Sekunden vor dem Abpfiff hätte man durchaus als unglücklich bezeichnen können, doch die Gäste hatten sich dieses Unglück selbst zuzuschreiben. "Wir haben eine Halbzeit lang toll gespielt, das nach der Pause dann aber völlig vergessen. Wenn fünf Leute rennen und fünf andere dabei zusehen, kann das nicht funktionieren. Für die mangelhafte Einstellung sind wir dann spät bestraft worden", stellt Odenkirchens Trainer Kemal Kuc fest.

Zwar hat 05/07 bisher die meisten Punkte der drei heimischen Landesligisten gesammelt, aber das Restprogramm in der Hinrunde fordert von Odenkirchen noch einmal sehr viel Arbeit. In Nettetal, gegen Monheim, in Meerbusch und schließlich gegen den DSC 99 kommen noch Gegner, die 05/07 alles abverlangen werden. Gegen diese Teams darf nicht unbedingt mit Punktgewinnen gerechnet werden.

Deshalb ist Odenkirchen am Sonntag gegen den Tabellenletzten Bayer Dormagen (zwei Punkte) schon ein wenig unter Druck. "Wir dürfen diese Mannschaft nicht unterschätzen. Gegen vermeintlich schwächere Gegner haben wir bisher schlecht ausgesehen und Punkte liegen lassen. Das muss sich ändern", sagt Kemal Kuc. Alles andere als ein Sieg gegen Dormagen würde Odenkirchens bisher gute Ausgangsposition enorm gefährden.

Für Kuc ist das schwankende Leistungsvermögen nicht leicht zu verstehen: "Sie wissen alle, was zu tun ist, um erfolgreich zu spielen. Das kriegen alle hin, aber leider nicht beständig. Nach guten Leistungen leisten wir uns unverständliche Ausrutscher. Sonntag brauchen wir über 90 Minuten hohe Qualität." Die wird wohl auch davon abhängen, ob das Knie von Sven Moseler wieder belastbar ist und er eingesetzt werden kann. "Er ist für uns ein sehr wichtiger Mann. Mit ihm ist unsere Abwehr sicher und stabil. Er ordnet unser Spiel hinten und nach vorne", sagt Odenkirchens Trainer und hofft auf seinen Abwehrchef.

20 Punkte sollten es nach der Hinrunde sein. Wenn das Ziel realistisch bleiben soll, müssen gegen Dormagen drei Zähler dazukommen. "Wir brauchen noch nicht in Panik zu verfallen. Wir müssen Sonntag gewinnen und dann in den verbleibenden Hinrundenspielen noch die eine oder andere Überraschung schaffen. Dann stimmt unser Kurs wieder", sagt Kuc, der sich gerne eine weitere Zittersaison ersparen würde.

Quelle: RP
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