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Sv Schelsen
Schelsen hat nun eine eigene Boulebahn

Mönchengladbach. Es ist eine gemütliche Ecke, die der SV Schelsen auf seiner Sportanlage geschaffen hat. Holzmöbel sorgen für Verweilmöglichkeiten, am Zaun wachsen Kirschlorbeeren und davor spielen einige Besucher Boule. Rund 3000 Euro hat der Verein investiert und eine Boulebahn gebaut. "Sie liegen gerade im Trend. Die Idee für unsere Bahn ist aber schon etwas älter", verrät Michael Scherrers, der Vorsitzende des SV Schelsen. Angefangen hat alles vor vier Jahren. Da schlug sein Amtsvorgänger Paul Leuchtgens vor, eine Boulebahn zu bauen, und begann selber mit den ersten Arbeiten.

Ende 2013 verstarb er und die Arbeiten ruhten für ein Jahr. Nun führten die Mitglieder des Vereins die Arbeiten zu Ende."Aus einem Förderprojekt des Landessportbundes und der Sparda-Bank haben wir 700 Euro bekommen. Sie haben uns sehr geholfen", erzählt Michael Scherrers. Durch viele Stunden Eigenleistung konnte der Verein die Kosten gering halten. Die Boulebahn soll auch dafür sorgen, dass die älteren Vereinsmitglieder fit bleiben. So sind viele Volleyballer nicht mehr die Jüngsten und Boule ist da eine gute Alternative.

Doch auch wer nicht dem SV Schelsen angehört, darf auf der Bahn spielen. "Wer eigene Kugeln mitbringt, zahlt zwei Euro, wer bei uns welche leiht, zahlt drei Euro", kündigt Scherrers an. Um auf der Bahn zu spielen, reicht eine Anmeldung beim SV Schelsen. Passend zur Eröffnung der neuen Bahn auf dem Sportplatz an der Katzenbauerstraße gab es Baguettes, französischen Käse und Rotwein.

(cli)
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