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Rheurdt
Ausschuss diskutiert über Sportstätten-Plan

Rheurdt. Eine Bestandsanalyse der Rheurdter Anlagen und Wünsche steht am Anfang des Verfahrens.

Ende vergangenen Jahres haben die Rheurdter Fraktionen die Aufstellung eines Sportstätten-Entwicklungsplans beschlossen. Nun nimmt das Projekt Fahrt auf. Die Landschaftsarchitekten Alfred Ulenberg und Markus Illgas nehmen im Auftrag der Gemeinde eine Bestandsaufnahme vor, die Grundlage für die späteren Überlegunen sein soll. Die Landschaftsarchitekten haben vor Jahren eine Sanierung der Sportplätze in der Gemeinde betreut. "Sie kennen sich mit den Gegebenheiten aus", sagt Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen.

Am Anfang der Arbeit steht ein Fragenkatalog, dessen Entwurf ein Vertreter des Büros am Donnerstag im Ausschuss für Schule, Bildung, Kultur und Sport (18 Uhr im Rathaus) vorstellen wird. Ganz grundsätzlich geht es dabei zum Beispiel darum, welche Sportstätten berücksichtigt werden sollen (nämlich die beiden Turnhallen und die beiden Freisportanlagen Mühlenbergstadtion und Schaephuysen). Es geht aber auch um Fragen nach den bestehenden planungsrechtlichen Gegebenheiten für die Sportanlagen, nach deren technischen Voraussetzungen und nach den Nutzern.

Der Fragenkatalog solle dabei helfen, sich darüber klar zu werden, was genau untersucht und was mit dem Sportstätten-Entwicklungsplan bewirkt werden solle, sagt der Bürgermeister. "Die Politik soll sagen, welche Wünsche sie berücksichtigt haben will." Die Mitglieder des Sportausschusses sind deshalb eingeladen, die vorhandenen Fragen durch eigene zu ergänzen. Auch die Vereine sollen bei der Bestandsaufnahme eingeschaltet werden.

Einen konkreten Wunsch aus einem Verein gebe es bereits, sagt Kleinenkuhnen. Die Spielvereinigung wünsche sich einen Kunstrasenplatz. Vom Unterbau her, so der Bürgermeister, wäre der Schaephuysener Platz für einen entsprechenden Umbau geeigneter. "Dort fehlt es aber an Parkplätzen."Ein Beispiel für Fragestellungen, die im Rahmen des Sportentwicklungsplans gestellt werden müssen. Auch um Geld wird es dabei gehen, denn nicht alles, was gut und gewünscht wird, kann die Gemeinde finanzieren. "Die Vereine werden Eigenleistungen erbringen müssen", sagt Kleinenkuhnen.

Die Aufgabe der Landschaftsarchitekten Ulenberg und Illgas ist zunächst auf die Bestandsaufnahme beschränkt. Wer den eigentlichen Sportentwicklungsplan verfasst, sei offen. "Vermutlich werden wir das ausschreiben müssen." Bürgermeister Kleinenkuhnen geht davon aus, dass der fertige Plan nicht vor Mitte nächsten Jahres vorliegen wird.

(pogo)
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