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Rheurdt
Glasfaserprojekt nimmt in Rheurdt an Fahrt auf

Rheurdt. Die Deutsche Glasfaser informierte in Schaephuysen die Kunden über die nächsten Schritte bei der Verlegung.

Die Deutsche Glasfaser lud zu einem Infoabend in den Saal Winters-Gilbers ein. Bauleiter Thomas Bilski erläuterte auf der gut besuchten Veranstaltung die nächsten Schritte zur Verlegung der Glasfaser für eine schnelle Datenautobahn. Nach derzeitigem Stand werden in Rheurdt 199 Kunden angeschlossen, die Trasse umfasst 8,2 Kilometer. In Schaephuysen sind es 190 Kunden und ein 10,3 Kilometer langes Trassennetz. Größtenteils sind die Vorab-Hausbegehungen bei den Glasfaserkunden abgeschlossen. Als nächsten Termin nannte Bilski für die Tiefbauarbeiten in Rheurdt den Zeitraum 43. bis 51. Kalenderwoche, die Hausanschlüsse sollen in Schaephuysen ab der 50. bis 5. Kalenderwoche im neuen Jahr folgen. Bei den Hausanschlüssen erfolge die Bohrung von innen nach außen, inklusive Abdichtung. Bei den Tiefbauarbeiten in 40 Zentimetern Tiefe wird nach traditionellem Verfahren mit dem Bagger und späteren Verdichtungen vorgegangen. Die Versorgung mit Glasfaser erfolgt über eine 20 Millimeter schlanke Leitung, die durch die Hauswand führt, so Bilski. Die Inbetriebnahme geschieht dann durch Techniker direkt nach Ablauf des gekündigten Altvertrages beim vorherigen Anbieter. Bilksi wies darauf hin, dass immer noch während der Bauphase die Möglichkeit bestehe, einen Vertrag abzuschließen. Bereits in den vergangenen Wochen sind in der Vorbereitungsphase die Points of Presence gesetzt worden.

In Rheurdt war dies am 10. Oktober in Höhe der Rathausstraße der Fall, in Schaephuysen am 15. November an "Et Ströttsche", gegenüber dem Kindergarten. Bilski erläuterte dann die Verfahren zur Terminvereinbarung bei der Installation. Die Termine werden telefonisch vereinbart, der Mitarbeiter kann sich an der Haustür durch einen entsprechenden Ausweis legitimieren. Bilski: "Gemeinsam mit dem Kunden wird dann der Installationsort besprochen." Kritik wurde von den Besuchern der Veranstaltung laut, die bemängelten, dass mancher Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser kaum der deutschen Sprache mächtig sei und es zu Verständigungsproblemen gekommen sei. Auch das Prozedere, ein Dokument auf dem kleinformatigen Tablet-PC zu unterschreiben, ohne später ein eigenes Schriftstück zu haben, wurde bemängelt. Während des Projektes ist das Baubüro Kerken, Webermarkt 7, Anlaufstelle. Das Büro ist geöffnet dienstags bis donnerstags, 10 bis 13 Uhr, und 14 bis 18 Uhr. Infos gibt es unter 02861 890600.

(sabi)
 
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