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Moers
Reiner Michalke: "Sympathische Lösung für Moers"

Moers. Gestern hat Reiner Michalke auf die Berufung Tim Isforts zum neuen künstlerischen Leiter des Moers Festivals reagiert. Sie sei für Moers eine sympathische Lösung, erklärte Michalke, der das Festival elf Jahre lang geleitet hatte und Mitte August um Entlassung aus dem Vertrag gebeten hatte. "Es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Tim Isfort beim vergangenen Festival zweimal prominent vertreten war. Als Moerser kennt er die Gegebenheiten vor Ort und konnte in der Nachbarstadt Duisburg bereits einschlägige Erfahrungen mit kommunaler Kulturpolitik machen.

Er wird also hoffentlich klug genug sein zu wissen, auf was er sich einlässt. Schließlich bestehen die Gründe, die mich im Sommer zum Rücktritt von der künstlerischen Leitung bewogen haben, weiterhin", teilte Michalke gestern schriftlich mit. Schon der Umstand, wie lange es bis zur Neubesetzung gedauert habe, zeige aus seiner Sicht einmal mehr, wie verfahren die Lage in Moers und wie lieblos der Umgang mit dem Festival sei. "Jetzt aber hat Tim Isfort das Anrecht, seine Arbeit störungsfrei aufzunehmen.

Er hat die Chance verdient, das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen. Ich musste mir das Vertrauen unserer Partner auch erst erarbeiten: 2006, bei meinem ersten Festival, waren weder die Kunststiftung NRW, noch das Land, der Bund, der WDR oder Arte beteiligt", so der ehemalige Leiter des Moers Festivals, der im Streit um die wirtschaftliche Situation des Festivals das Handtuch geworfen hatte.

(aka)
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