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Nettetal
Totalschaden nach rasanter Flucht vor Polizei

Nettetal: Totalschaden nach rasanter Flucht vor Polizei
In einer Kurve der Steyler Straße sich am Mittwochabend ein Unfall. Dabei wurde der Unfallwagen komplett zerstört. Foto: jungmann FOTO: ereignete
Nettetal. Warum der Niederländer kurz vor der Grenze Gas gab, versucht die Polizei jetzt zu klären Von Daniela Buschkamp

Die halsbrecherische Unfallfahrt eines jungen Niederländers, die mit einem total zerstörten Wagen und leichten Verletzungen bei ihm endete, gibt der Viersener Polizei zurzeit Rätsel auf. "Wir wissen nicht, warum der Fahrer mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit vor der Polizei weggefahren ist", erklärt Wolfgang Goertz, Sprecher der Kreispolizei Viersen, auf Anfrage. Auf Alkoholkonsum habe es ebenso wenig Hinweise gegeben wie auf Drogen, die möglicherweise in dem Auto hätten versteckt sein können. Die Suche mit einem Drogenspürhund habe kein Ergebnis gebracht.

Am vergangenen Mittwochabend gegen 23.30 Uhr wollte eine Polizeistreife den Fahrer eines niederländischen Wagens in Nettetal-Kaldenkirchen anhalten. Doch der Mann, der allein unterwegs war, missachtete alle Anhaltezeichen. Stattdessen beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr schnell in Richtung der niederländischen Grenze. Doch soweit kam er nicht: In einer Kurve der Steyler Straße kam er von der Fahrbahn ab und fuhr in den Grünstreifen. Das Auto geriet außer Kontrolle, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Laut Polizei entstand an dem Unfallwagen ein Totalschaden.

Durch den Überschlag verletzte sich der Fahrer leicht. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest.

Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem Fahrer um einen 28-jährigen Mann aus den Niederlanden handelt; einen festen Wohnsitz hat er nicht. Hinweise auf eine mögliche Straftat hat die Polizei bisher nicht.

"Zwar könnte man annehmen, dass der Mann nicht ohne Grund vor der Polizei fliehen wollte - wir wissen aber nicht, warum", erklärt Wolfgang Goertz. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu den Motiven der gefährlichen Unfallfahrt werden jetzt fortgesetzt.

Quelle: RP
 
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