| 08.21 Uhr

26 Tipps für das Volksfest
Das große ABC zur Neusser Kirmes

Neuss. Von A wie Atmenlos bis Z wie Zelt: Am Freitag startet mit der Kirmes das erste Highlight der Schützenfest-Tage. Der Rummel übt auf Besucher jeden Alters eine große Anziehungskraft aus. Wir erklären das Phänomen. 
  • A wie Atemlos. Nein, nicht durch die Nacht, sondern überhaupt. Denn bei manchen Fahrgeschäften stockt einem der Atem schon mal, so schnell und so hoch geht es.
  • B wie Bummeln. Selbst wer kein großer Karussellfahrer ist, hat seinen Spaß daran, nur über den Kirmesplatz zu bummeln. Zuzusehen, wie andere den Spaß des "schneller, höher, weiter" genießen – und sich ein bisschen schadenfreuen, wenn der eine oder andere danach etwas grün im Gesicht ist.
  • C wie Chips. Am besten frühzeitig einen Vorrat an Fahrchips anlegen – damit das Warten in der Schlange nicht nervt.
  • D wie Daddeln. Die Versuchung ist groß: Hier ein paar Lose kaufen, dort Ringe werfen ... die Kirmes ist auch was für Spieler und Glückssucher. E wie Essen. Neben dem K wie Karussellfahren das andere große Muss. Wer auf der Kirmes nichts findet, was ihm schmeckt oder wer nicht satt wird, ist selber schuld.
  • F wie Freifahrt. Das ist doch das Größte: Unvermutet zu einer Freifahrt zu kommen, weil der Kassenwart plötzlich Lust dazu hat.
  • G wie Geisterbahn. Eigentlich weiß man es genau: Nichts davon, was einen auf der rumpeligen Tour erschreckt, ist echt. Aber das macht nichts, geschrien wird trotzdem.
  • H wie Hau den Lukas. Ein Traditionsvergnügen, bei dem das Zugucken genauso viel Spaß macht wie das Zuhauen. Ist ganz bestimmt nicht nur was für starke Jungs, sondern auch für die Pippi Langstrümpfe dieser Welt.
  • I wie In-die-Luft-schauen. Nackenstarre-verdächtig ist der Drang, jeden Karussell-Kreis mitzuverfolgen.
  • J wie "Jeiiiiin!" Diese Mischung aus Faszination und ein bisschen Angst macht das Karussellfahren aus. Was für ein herrliches Gefühl, wenn Vergnügen und Gänsehaut streiten, wenn es nach ganz oben geht. 
  • K wie Kirmesgeld. Ist in diesen Tagen für Kinder die wichtigste Währung. Ob Großeltern, Eltern oder Onkel und Tanten – Großzügigkeit ist angesagt, jeder Cent ist wichtig, summiert sich am Ende zu fünf mal Karussellfahren, eine Schokobanane, eine Portion Pommes, drei Colas einmal Entenangeln ... 
  • L wie Liebespaar. Hand in Hand über die Kirmes bummeln, gemeinsam an einem Paradiesapfel knabbern, ein "Schatzi"-Lebkuchenherz kaufen, und wenn es Ihm dann gelingt, Ihr eine Rose zu schießen, ist das Leben doch perfekt. 
  • M wie Mandeln. Gebrannt natürlich, denn eine Kirmes ohne ist kaum denkbar. sie bringen auch jedem das Kirmesgefühl nach Hause. 
  • N wie Nostalgie. Kirmes ist auch immer eine Stück Kindheit. Dazu gehört eine Runde im Kettenkarussell und natürlich in der Raupe, wo es sich unter dem Verdeck in der Schlussrunde so schön schnell knutschen lässt. 
  • O wie Oh. Eines der am häufigsten gehörten Zwischenwörter auf der Kirmes. Meistens am Anfang von kompletten Sätzen wie mit "Oh, guck mal, wie hoch das ist", oder "oh nein, niemals fahre ich da mit" oder auch "oh, mir ist ja sooo schlecht".
  • P wie Parken. Damit sieht es an den Kirmestagen in der Neusser Innenstadt nicht gut aus. Das Tranktorund das Rheintorparkaus sind unabhängig von Schützenfest-Umzügen Tag und Nacht geöffnet, zudem bleiben Zu- und Abfahrt frei. Freies Parken ist fast gar nicht möglich. 
  • Q wie Quasselwasser. Ist ein anderes Wort für Bier – und natürlich auch alle anderen Getränke mit Alkohol, die auch auf der Kirmes gut fließen . 
  • R wie Raupe. Ort der Sehnsucht und der Hoffnung. Und des Frustes, wenn man als kleine Schwester (oder kleiner Bruder) unten stehengelassen wurde – bei Androhung größten Ungemachs, sollte man das Eltern erzählen. Vorteil: Das bringt mindestens eine Mitfahrt im verbotenen Autoscooter.
  • S wie Selfie. Wer es noch kann, macht das Foto beim Karussellfahren. Oder machen Sie ein Foto von Ihrem Freund/ Ihrer Freundin, wie er/ sie wackelig und mit der Hand vorm Mund auf Sie zustolpert. Das sind doch wirklich Erinnerungsfotos fürs Leben.
  • T wie Theke. Alle zusammen genommen würden die Stehplätze unweit der Zapfhähne vermutlich sogar der längsten Theke der Welt in der Düsseldorfer Altstadt Konkurrenz machen ...
  • U wie "Uuuuund" looos geeeht's": Was wäre die Kirmes ohne die animierenden Rufe der "Kassenwarte": "Einsteeiiiiigen! Der Waaahnsinn puuuur! Die nächste Fahrt geht rückwäääärts!"
  • V wie "von allem nicht genug bekommen". Fünf Tage Kirmes heißt schließlich auch fünf Besuche. Mindestens, oder?
  • W wie Wetter. Nicht ganz unwichtig, Vor allem für die Schausteller, die Sonne und angenehme Temperaturen brauchen, um auf ihre Kosten zu kommen. Und allen anderen macht es auch mehr Spaß, ohne Regenjacke und Gummistiefel unterwegs zu sein.
  • X wie xtes Mal. Auch so ein viel gehörter Satz: "Zum xten Mal, wir gehen jetzt nach Hause!"
  • Y wie Yes, we can. Nicht nur die große Nachbarstadt auf der anderen Rheinseite kann Kirmes. Neuss auch.
  • Z wie Zelt. Der Treffpunkt auf der Kirmes schlechthin. Ein Zentrum der Kirmes, das neben viel Trubel auch auch mal ein Plätzchen zum Ausruhen anbietet.
(cbo)
 
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