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Neuss
Neuer Skatepark soll im Juni fertig sein

Neuss. Noch sind die Bauarbeiten in vollem Gange, doch schon im Juni sollen die ersten Skater über die neue Anlage am Rennbahnpark rollen. "Trotz einiger Schlechtwettertage liegen wir gut im Zeitplan", sagt Stefan Diener, zuständig für Grünplanung bei der Stadt Neuss.

Am vergangenen Sonntag schauten einige Skater gemeinsam mit dem beauftragten Landschaftsarchitekten an der Baustelle vorbei, um sich einen Eindruck von den neuen Ausformungen zu machen. Sie sahen, dass die Erdmodellierung bereits hergestellt ist und die Fläche mit Tragschichten versehen wurde. "Jetzt fehlt noch der Betonüberzug, dann folgen die Nachplanierarbeiten", erklärt Diener die nächsten Schritte. Mit den Betonierarbeiten soll noch in dieser Woche begonnen werden.

Thomas Kaumanns, jugendpolitischer Sprecher der CDU im Stadtrat, findet lobende Worte für die schnelle bauliche Umsetzung der Skateanlage, die rund 300.000 Euro kosten soll: "Zweieinhalb Jahre von der ersten Idee bis zur Fertigstellung - das kann sich schon sehen lassen. von anderen Städten hört man immer wieder, dass sie für so ein Projekt Jahre brauchen." Kaumanns macht zudem darauf aufmerksam, dass die Jugendlichen, die die Anlage in Zukunft nutzen werden, bei den Planungen stark mit eingebunden wurden. So kamen im Vorfeld rund 50 Skater ins Greyhound, um ihre Wünsche zu äußern. Ab Juni können sie dann unter anderem durch den sogenannten Bowl rollen, der wie ein leeres, abgerundetes Schwimmbecken aussieht und wie eine Rampe durchfahren werden kann. Neben Treppenstufen wird es auch sogenannte Rails geben - also Metallstangen, die die Jugendlichen passieren können.

Den Auftrag für die Planung erhielt der Landschaftsarchitekt Ralf Maier, der sich auf den Bau von Skateranlagen spezialisiert und sogar schon einen Park im afrikanischen Kenia gestaltet hat.

(jasi)
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