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Radevormwald
Idee: Anrufsammeltaxi zur Wupper

Radevormwald. Die SPD-Fraktion fordert bei der Verabschiedung des neuen Nahverkehrsplanes für den Oberbergischen Kreis die Einrichtung eines Anrufsammeltaxis für die Bürger der Wupperortschaften. Das berichtete gestern Rosemarie Kötter als verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Zusammen mit Dietmar Stark als Fraktionsvorsitzendem und dem Landtagsmitglied Sven Wolf hat sie sich in Remscheid mit Verantwortlichen der Stadtwerke Remscheid getroffen, um über die Fortführung der Linie 659 zu sprechen. "Man hat uns mitgeteilt, dass Remscheid aus rechtlichen Gründen diese Linie nicht mehr ausschreiben darf", sagte Kötter. Das sei unabhängig davon, ob die Linie täglich nur wenige oder viele Fahrgäste nutzen würden. In Zukunft darf nur noch eine Linie von einer Stadt zur nächsten genehmigt werden. Das Anrufsammeltaxi habe den Vorteil, dass es von sechs Uhr bis Mitternacht fahren könnte. Die Kosten von 3,80 Euro pro Strecke und 2,80 Euro für Zeitkarteninhaber sei zumutbar. Dafür hält ein solches Taxi auch unterwegs und nicht nur an vorgegebenen Haltestellen. Später soll überlegt werden, das Taxi über Keilbeck, Herkingrade, Önkfeld bis Rade durchzuziehen. An den Kosten für das Anrufsammeltaxi müsse sich der Oberbergische Kreis beteiligen.

"Aus Remscheid wurde uns mitgeteilt, dass Oberberg bisher keinen Beitrag zur Linie 659 geleistet hat", sagte Kötter. Die 626 soll weiter über die Keilbeck fahren und in Herbeck eine gute Umsteigemöglichkeit bekommen, fordert sie.

(wos)
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