| 00.00 Uhr

Radevormwald
Wupperschiene wird die alte Dampflok nicht los

Radevormwald: Wupperschiene wird die alte Dampflok nicht los
Die Lok der Baureihe 52 wartet auf Ertüchtigung. FOTO: wos
Radevormwald. Die eine Lok ist fast fertig, für die andere ist der Käufer angesprungen. Das berichtete gestern Ulrich Grotstollen, Vorsitzender des Fördervereins Wupperschiene, der im Ursprung noch in diesem Jahr auf der Strecke zwischen Wuppertal und Radevormwald einen Museumszug fahren lassen wollte.

Die Diesellok, die der Vereine vor einiger Zeit gekauft hat, soll morgen erstmals auf einer Strecke der Deutschen Bahn getestet werden. Mitglieder des Fördervereins hatten die Lok in den vergangenen Monaten saniert und repariert. Inzwischen gibt es die nötige Betriebsgenehmigung. "Das ist ein erster Schritt", sagt Grotstollen, der auch über das weitere Vorgehen berichtet.

Dank einer Spende kann sich der Verein jetzt intensiver auf die Suche nach einem Personenwagen machen. Ursprünglich hatte der Vorstand überlegt, die zu Beginn der 1990er Jahre nach Rade gebrachte Dampflok der Baureihe 52 zu verkaufen. Die Lok war damals nach Rade gebracht worden in der Hoffnung, dass sie eines Tages saniert und fahrtüchtig gemacht werden kann. Das ist für den Förderverein Wupperschiene utopisch, da er die Summe nicht aufbringen könnte. Im Frühsommer gab es das Kaufangebot eines Vereins. Das hat der potenzielle Käufer aber wieder zurückgenommen, "weil er für kleines Geld eine andere Lok dieser Baureihe gefunden hat, die er ausschlachten und seine Lok damit ertüchtigen kann", sagt Grotstollen.

Noch keinen Bescheid hat der Verein für die Genehmigung, den Hangrutsch vor dem Bahnhof in Wuppertal-Beyenburg beseitigen zu können. "Da ist uns die Ferienzeit im Sommer dazwischen gekommen, wir hoffen aber, dass der Fall von der zuständigen Behörde bald bearbeitet wird", sagt Grotstollen.

(wos)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Radevormwald: Wupperschiene wird die alte Dampflok nicht los


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.