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Ratingen
Handwerker für Flüchtlingsheim gesucht

So marode ist eine Flüchtlingsunterkunft in Ratingen
So marode ist eine Flüchtlingsunterkunft in Ratingen FOTO: Grüne
Ratingen. Der CDU-Stadtverband Ratingen hat jetzt die Initiative "Gemeinsam in Ratingen" ins Leben gerufen. Für Tatjana Pfotenhauer und Stefan Heins waren die aktuellen Berichte über die baulichen Verhältnisse in der städtischen Unterkunft "Mettmanner Straße 111/113" Anlass, jetzt aktiv zu werden (die RP berichtete).

"Wir haben die Räumlichkeiten nochmals mit der Verwaltung besichtigt. Dabei konnten wir feststellen, dass die meisten Mängel bereits behoben sind oder zeitnah behoben werden. Die Sanitäranlagen sind allerdings teilweise in einem Zustand, der sofortiges Handeln erforderlich macht", so die Initiatoren von "Gemeinsam in Ratingen".

Die Initiative "Gemeinsam in Ratingen" will die Stadt dabei unterstützen, schnell und unbürokratisch die Sanitäranlagen in der Unterkunft zu sanieren. Dazu wird die Unterstützung von Ratinger Handwerkern und Firmen benötigt. Viele Betriebe wurden schon angeschrieben. Der Aufruf der Initiative lautet: Wer kann helfen? Wer kann Arbeitskraft, sein Wissen oder Material kostenfrei zur Verfügung stellen? Für die "Mettmanner Straße" wird die Unterstützung von Fliesenlegern, Sanitärfachleuten, Trockenbauern und Fensterbauern benötigt.

Fotos: Eine Nacht in der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft FOTO: Bernd Schaller

Es geht dort um einen Duschraum, der komplett saniert werden muss. Dort muss auch ein Fenster zur besseren Durchlüftung eingebaut werden. Außerdem müssen bei drei bis vier Einzeleinheiten (Toiletten oder Duschen) Reparaturen ausgeführt werden. "Gemeinsam in Ratingen" wird die Planung und Durchführung der Arbeiten in Absprache mit der Verwaltung koordinieren.

Tatjana Pfotenhauer und Stefan Heins vom CDU-Stadtverband Ratingen sind die jeweiligen Ansprechpartner und freuen sich über Angebote zur Unterstützung unter der Mailadresse gemeinsam-in-ratingen@cdu-ratingen.de .

Von Syrien nach München – die Route der Flüchtlinge FOTO: AP/Lefteris Pitarakis
(RP/kle)
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