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Ratingen
Im Rat soll es morgen um jugendliche Flüchtlinge gehen

Ratingen. Wie berichtet, sind ab sofort alle Jugendämter in NRW verpflichtet, unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche aufzunehmen. Dies kündigte NRW Familienministerin Christina Kampmann an. Susanne Stocks (Grüne), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses in Ratingen: "Ziel ist eine gerechtere Verteilung der Aufgaben, da zurzeit hauptsächlich die Ämter in sieben Großstädten besonders mit der Betreuung der allein eingereisten Kinder belastet sind und diese Betreuung zuletzt nur noch eingeschränkt gewährleistet werden können."

Die Aufnahmequote der einzelnen Jugendämter wird sich an der Einwohnerzahl orientieren. Die Kommunen sollen eine Kostenpauschale von 3100 Euro pro Jahr und Fall erhalten.

Stocks: "Aufgrund dieser neuen Situation halte ich eine Information des Rates und des Jugendhilfeausschusses für dringend notwendig." Sie beantragte daher für die Sitzung des Rates am morgigen Dienstag, 10. November, um die Aufnahme eines dringlichen Tagesordnungspunktes "Aufnahme von unbegleiteten Flüchtlingskindern - Situation, Ausblick, Maßnahmen". Desweiteren wolle sie für die künftigen Sitzungen des Jugendhilfeausschusses eine kontinuierliche Berichterstattung vorsehen. Jugendamtsleiterin Dagmar Niederlein geht derzeit davon aus, 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) in die Betreuung zu bekommen.

(JoPr)
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