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Ratingen
Pflegepreis für das St.-Marien-Heim

Ratingen. Großes Lob für das Palliativkonzept der Einrichtung auf der Werdener Straße.

Jedes Jahr verleiht "Altenpflege", die Fachzeitschrift für Pflegepersonal in Altenpflegeeinrichtungen, den Deutschen Altenpflegepreis an eine Einrichtung in Deutschland. Dabei lobt die Jury jährlich ein Motto aus, 2015 hieß es "Was es am Ende braucht". Gesucht wurde das beste Palliativkonzept in Altenpflegeeinrichtungen.

Unter allen Bewerbungen suchte eine Fachjury die überzeugendste Konzeption aus - und diese kommt aus dem Palliativbereich des St. Marien Seniorenheims auf der Werdener Straße. Große Freude also bei der Ratinger Delegation, die gestern zur Preisverleihung nach Dortmund gereist war.

In ihrer Laudatio sagte Chefredakteurin Monika Gaier: "Die Bereiche Schmerzmanagement, Selbstbestimmung, Integration der Angehörigen, Abschiedskultur und auch die regelmäßige Überprüfung des Konzeptes sollten positiv umgesetzt sein. Die Ratinger Bewerbung hat unter diesen Maßgaben absolut überzeugt und wird von der Jury als nachahmenswert eingestuft". Dazu Geschäftsführer Ralf Hermsen: "Es freut mich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sie für ihren nicht leichten Job mit diesem Preis eine tolle Anerkennung bekommen. Gerne wollen wir auch in Zukunft dem Thema der würdevollen Sterbebegleitung in unserer Einrichtung einen breiten Raum gewähren, nicht zuletzt aus unserem Selbstverständnis als christliches Unternehmen." Bereits im Jahr 2004 hatte man gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Hospizbewegung Ratingen, das Palliativ-Care-Konzept unter dem Titel "Trauer- und Sterbebegleitung" ins Leben gerufen.

Ebenfalls als Kooperationspartner an Bord ist seitdem auch der Verein SAPV Niederberg, ein Zusammenschluss niedergelassener Ärzten in der Region, die für die spezielle ambulante palliative Versorgung sorgen.

"Unsere Mitarbeiter und Helfer machen ihre Arbeit gerne. Wenn dies mit Preis honoriert wird, dann gibt uns das die Kraft, auch in manchmal schwierigen Situationen die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg begleiten zu können", so der Vorsitzende der Hospizbewegung Ratingen, Heinz Josef Breuer.

Freude auch bei Heimleiter Host Ramm: "Jeder Mitarbeiter muss ein solches Konzept mittragen und auch leben. Ich bin sehr dankbar, dass genau das bei uns in beeindruckender Weise der Fall ist".

Quelle: RP
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