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Lokalsport
Goose Necks patzen gegen Aufsteiger Wesseling

Ratingen. Erst im zweiten Spiel in der Baseball-Regionalliga finden die Ratinger beim 10:3 zur Form. Das erste Duell endet 12:16.

Nach den beiden Auftaktsiegen gegen den vorjährigen Verbandliga-Meister Aachen Greyhounds stand für die Regionalliga-Baseballer der Goose Necks die erste echte Heim-Begegnung gegen den zweiten Aufsteiger aus Wesseling auf dem Spielplan. Was vorher nach einer leichten Aufgabe aussah, wurde ein hartes Stück Arbeit: Die Ratinger verloren das erste Duell 12:16 und gewann in Spiel zwei auf dem New Hermanns' Field mit 10:3.

Für die Gastgeber begann Routinier Christian Wöllenstein auf dem Wurfhügel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte der erfahrene Werfer der Gänse anschließend die Gäste unter Kontrolle und konnte das erste Inning unbeschadet beenden. Trotz eines Strikeouts des ersten Schlagmannes der Goose-Necks holten die Gastgeber durch Kontrollprobleme des gegnerischen Pitchers und gute Schläge insgesamt sechs Punkte im ersten Durchgang erlaufen.

Allerdings schien es, als wären die Kontrollprobleme ansteckend. Im weiteren Verlauf des Spiels hatte der sonst so dominante Wöllenstein immer stärker mit seiner Kontrolle und der Strikezone des Schiedsrichters zu kämpfen. So kamen die Gäste durch acht Walks, sechs getroffene Schlagmänner, ein paar gute Schläge und durch sieben Fehler in der Ratinger Verteidigung zu insgesamt 16 Punkten. Vor allem der fünfte Durchgang sollte den Gastgebern mit acht zugelassen Punkten zum Verhängnis werden, konnten sie selber im Verlauf des Spiels nur zwölf Punkte erzielen - ein Wert, der in der starken Regionalliga normalerweise zu einem Sieg führt.

Nach einer deutlichen Ansprache des Trainers Felix von der Heide wurde das zweite Spiel sichtbar konzentrierter begonnen. Auf dem Hügel für die Gänse startete von der Heide, der seine Würfe an diesem Tag deutlich besser unter Kontrolle hatte als Wöllenstein. Und auch in der Defensive waren die Goose-Necks das ganze Spiel über konzentriert bei der Sache. So standen am Ende zwar immer noch vier Fehler zu Buche, es wurden allerdings nur drei Punkte zugelassen. Durch eine ebenso konzentrierte Schlagleistung wurden zehn Punkte erzielt, die für einen ungefährdeten Sieg im zweiten Spiel reichten. Positiv hervorzuheben ist neben der sichtbaren Leistungssteigerung des gesamten Teams vor allem der Home Run des Rückkehrers Mark Buschmann. Buschmann hatte sich das letzte Jahr eine berufliche Auszeit nehmen müssen. Umso erfreulicher, dass er seinen Home Run mit drei Läufern auf den Bases erzielte und so für insgesamt vier der zehn Punkte verantwortlich war.

Quelle: RP
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