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Rot-Weiß Lintorf will mit Keser neu angreifen

Lokalsport: Rot-Weiß Lintorf will mit Keser neu angreifen
Yusuf Keser spielte bereits für Ratingen 04/19 in der Oberliga. FOTO: Blazy
Lintorf. Der Fußball-Oberligist findet nach schwachem Start in die Kreisliga-A-Saison. Mit dem Zugang sollen mehr Tore her. Von Werner Möller

Beim überall durchaus angesehenen Fußball-Traditionsverein Rot-Weiß Lintorf ist zum Jahreswechsel tiefes Durchatmen angesagt. Die fünf Auftaktniederlagen im Spätsommer in der Kreisliga A riefen große Besorgnis hervor. Sollte es nach dem Bezirksliga-Abstieg vor zwei Jahren etwa erneut eine Klasse runter gehen? Aber der Verein rückte zusammen, in den letzten beiden Spielen gegen Agon und SC Unterbach wurden ohne Gegentor zwei Heimsiege eingefahren und nun, von den Abstiegsrängen rauf auf Platz sieben, da ist die Luft erst einmal etwas besser.

Zumal die Lintorfer, die immerhin die drittbeste Abwehr der Liga stellen, ab sofort im Offensivbereich verstärkt auflaufen können. Denn Yusuf Keser (24), der einst bei Ratingen 04/19 in der Oberliga spielte und dann mit der SG Unterrath in der Bezirksliga, ist spielberechtigt. Dass der junge Verteidiger Samed Bektas zu seinem Stammverein Türkgücü Velbert zurückkehrt, nimmt man locker. Der 21-Jährige kam ohnehin nur auf zehn Einsätze. Sonst wird sich am RWL-Kader und im Trainerteam um Chef Armin Lahrmann mit seinem Assistenten Sven Herich nichts ändern.

Am 2. Januar beginnt schon wieder das Training. Das letzte Hinrundenspiel gegen den SC Unterbach (Nachholspiel) findet am 21. Januar statt und eine Woche später kommt es gleich zum Rückspiel (Rückrunden-Auftakt) an der Jahnstraße. "Zwei Schlüsselspiele", sagt dazu der junge Vereinsboss Christian Schmitt. "Wir stehen in der Tabelle nebeneinander. Mehr gibt es zur Bedeutung kaum zu sagen." Und dann geht es zum Schlusslicht Wersten 04 (4. Februar). Es war Schwerstarbeit zuletzt, diesen Aufsteiger mit 1:0 zu bezwingen, und ähnlich wird es auch im Düsseldorfer Süden hergehen.

Christian Schmitt kommt aus der Lintorfer Jugend, von dort wurde der 25 Jahre alte Student und Ur-Lintorfer vom Vorstand um den Jugend-Chef Klaus Brügel hochgehievt. Klar, dass Schmidt unverändert den eigenen Nachwuchs im Auge behält. Vor allem die A-Junioren, bei denen ein Trainerwechsel vorgenommen wurde. Jetzt bestimmt Kevin Weber die sportlichen Richtlinien und in sieben Spielen gab es keine Niederlage mehr. Nun steht die Truppe auf Platz fünf und greift die sofortige Rückkehr in die Leistungsklasse an. "Es wird mit dem komplett jungen Jahrgang gespielt", so Schmitt, "und da sind einige Junge drunter, die schon richtig guten Fußball spielen." Armin Lahrmann, der 41 Jahre alte Düsseldorfer Lehrer, mit dem langfristig geplant wird, hört das gerne.

Quelle: RP
 
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