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SG Ratingen testet beim eigenen Turnier

Lokalsport: SG Ratingen testet beim eigenen Turnier
Ben Schütte ist einer der wenigen SG-Spieler, die noch mit dem Namensgeber des Turnier zusammen gespielt haben. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. Der Sven-Maletzki-Cup findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Trainer Khalid Khan will neue Dinge ausprobieren. Von Falk Janning

Vier Jahre ist es her, dass sich Sven Maletzki bei einem Testspiel der SG Ratingen II gegen den ETB Essen selbst einwechselte und nach einem Herzinfarkt auf dem Feld verstarb. Zu Ehren des Gründungsmitgliedes und damaligen Trainers der zweiten Mannschaft, der vor einigen Wochen seinen 50. Geburtstag gefeiert hätte, richtet die SG Ratingen nun zum bereits dritten Mal ein hochklassiges Vorbereitungsturnier in seinem Namen aus.

Acht Mannschaften kämpfen an der Gothaer Straße heute und morgen um den Pokal. Für die Absteiger aus der 3. Liga ist es ein erster Härtetest mit regionalen und internationalen Konkurrenten. Mit Hurry-Up aus dem niederländischen Zwartemeer ist neben den Limburg Lions wie im Vorjahr auch das Nachbarland vertreten. Hurry Up trifft in der Gruppe B auf den Gastgeber sowie auf den Oberligisten TV Angermund und den Regionalligisten TSV Bonn. In Gruppe A stehen sich der TuS Volmetal, die Limburg Lions (niederländischer Meister), TV Strombach und VfL Gladbeck gegenüber.

Es ändert sich der Spielmodus. Es werden zwar weiterhin zwei Gruppen gebildet, jedoch beginnt schon hier der K.O-Modus. Nach den Auftaktspielen treffen die Gewinner aufeinander, der Sieger dieser Partie qualifiziert sich direkt für das Finale. So werden weniger Spiele ausgetragen, da die Spielzeit aber von zweimal 20 auf zweimal 25 Minuten ausgeweitet wurde, nähern sich die Team dem normalen Wettkampf.

Für die SG fällt das Turnier in den Beginn der Vorbereitung auf die Saison. Erst eine Woche hat die Truppe von Khalid Khan trainiert. Für den Coach dienen die Partien so kurz nach Trainingsstart dazu, taktische Varianten ausprobieren zu können. Beim 35:19-Sieg im Test gegen den TV Vorst unter der Woche konnten die Beobachter bereits die Handschrift des neuen Trainers sehen, der mit einer offensiven Verteidigung antrat. Coach Khan ist gespannt auf die Leistungsfähigkeit: "Wir haben im Testspiel gute Ansätze gesehen. Grund zur Zufriedenheit gibt es aber nicht, wir befinden uns am Anfang des gewünschten Entwicklungsprozesses. Ich erwarte die nächsten Schritte."

In den Auseinandersetzungen des Heimturnieres sollen die Spieler Fahrt aufnehmen können, es geht darum, wieder Spielpraxis zu gewinnen, einen Rhythmus zu entwickeln. Im ersten Gruppenspiel kommt es heute um 15.40 Uhr für das Löwenrudel gleich zum Derby mit dem Lokalrivalen TV Angermund. "Ich freue mich auf das Spiel und erwarte einen Sieg. Dann spielen wir wohl gegen Bonn, die in der Regionalliga oben mitgespielt haben", sagt Bastian Schlierkamp. "Das Turnier war in den vergangenen Jahren immer eine runde Sache, die von den Fans sehr gut angenommen wurde. So wird es auch in diesem Jahr sein."

Quelle: RP
 
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