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SGR-Reserve will in Essen lernen

Lokalsport: SGR-Reserve will in Essen lernen
Kein Durchkommen: Salim Bakhsh (l.) ist der Abwehrchef des Reserve-Rudels. FOTO: Blazy
Ratingen. Abwehrchef Salim Bakhsh warnt vor einem schweren Spiel beim Verfolger.

Salim Bakhsh ist der unumstrittene Abwehr-Chef der SG Ratingen II. Der 30-Jährige arbeitet in der Führungsetage einer weltbekannten Getränkefirma und weiß dadurch genau, wie man die Weichen zum Erfolg stellen muss. Aber für morgen, im Verbandsliga-Gastspiel beim SV Kettwig (17.45 Uhr), da kennt er noch kein Erfolgsrezept. Er zweifelt, ob man in der Nachbarstadt etwas holen kann. "Im Hinspiel hatten wir keine Chance", sagt der in Krefeld wohnende Handballer. "Das sagt eigentlich alles über die Schwere dieser Aufgabe. Wir können in solchen Spielen eine Menge lernen. Und der Lerneffekt ist immer wichtig." An der heimischen Gothaer Straße gab es beim 30:38 die höchste Saisonniederlage und diesmal gilt von Trainer Leszek Hoft ganz klar der Auftrag, dass es nicht erneut so übel verläuft.

Der SV Kettwig ist im Titelrennen nach dem heiß umkämpften 32:34 zuletzt beim TV Ratingen etwas aus der Spitze zurückgefallen, entschieden freilich ist oben noch lange nichts. Drei Punkte trennen die Kettwiger vom Tabellenführer SG Langenfeld II und entsprechend ernst nimmt man dieses Nachbarduell auf der anderen Ruhrseite. Das Problem dort - ihr alles überragender Spielmacher Moritz Brix ist nach Wiesbaden verzogen, die Polizeischule hat auf lange Sicht den Vorrang. Der 24-Jährige spielt auch dort in einem Verein, aber wenn es seine Zeit zulässt, dann kommt er am Wochenende heim und läuft mit Zweitspielberechtigung für den SV Kettwig auf. Der Tabellenvierte ist damit stets schwer zu berechnen.

Die SG-Reserve belegt aktuell Platz acht mit 13:17 Punkten. Um die Klasse zu halten, werden in der Regel 20 Punkte benötigt. Es muss also noch einiges her in den letzten elf Spielen, Gefahr freilich sieht anders aus. Und so plant Vereinsboss Bastian Schlierkamp auch schon die neue Spielzeit. Mannschaftssprecher Mark Steppke dazu: "Der Kern bleibt, das ist geklärt. Die Gespräche sind aber noch nicht abgeschlossen."

(wm)
 
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