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Brauchtum
Jonges besichtigen St. Peter und Paul

Ratingen. Kaum eine Gelegenheit lassen die Jonges aus, um mit Hans Müskens Besichtigungstouren mit historischem Hintergrund durchzuführen. Selbst der Baas der Ratinger Jonges, Georg Hoberg, gleichzeitig erster Hüter aller historischen Vorgänge bei den Jonges, ist immer wieder erstaunt, wie umfangreich Müskens Kenntnisse sind.

Der ausgewiesene Kirchenexperte brachte den Jonges dieses Mal die 1300-jährige Geschichte von St. Peter und Paul näher. Sie ist eine der ältesten gotischen Hallenkirchen im Rheinland.

Im Mittelpunkt seiner Erklärungen standen die Anfänge der Baugeschichte aus dem 8. Jahrhundert und die vielen architektonischen Veränderungen bis in die heutige Zeit. Stürme und Kriege machten immer wieder Sanierungen und Restaurierungen notwendig. Zahlreiche Beschädigungen wurden bereits im 18. und 19. Jahrhundert behoben. Etliche Erweiterungsbauten geben der Kirche das heutige Aussehen.

Durch die starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde dann nach 1945 ein kontinuierlicher Wiederaufbau nötig. Die letzten umfangreichen Renovierungsarbeiten der Außenhaut sowie im Inneren der Kirche wurden bis in die 70er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts ausgeführt. Das ehrwürdige Gebäude hat nach all dieser Zeit an Ausstrahlung nichts verloren.

Quelle: RP
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