| 00.00 Uhr

Ratingen
Studie: Stadt ist beim Müll günstig

Ratingen. Das dürfte die Bürger freuen: Eine aktuelle Studie bescheinigt der Stadt Ratingen sehr niedrige Müllgebühren. Das Forschungsinstitut IW Consult hat im Auftrag von Haus & Grund die Müllgebühren der 100 größten deutschen Städte miteinander verglichen und ein Müllgebührenranking 2016 aufgestellt. Die Stadt Ratingen gehört hierbei zu den zehn Städten mit den niedrigsten Müllgebühren in Deutschland.

In der Studie wurden die Gebühren für die vier Müllsorten Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier für einen Musterhaushalt - bestehend aus vier Personen (zwei Erwachsene und zwei Kinder) - betrachtet. Auch der Bund der Steuerzahler hatte sich mit den Gebühren beschäftigt: In einer Statistik rangiert Ratingen unter allen NRW-Städten auf dem fünftbesten Platz - mit einer Gebühr von 149,40 Euro, die sich auf einen Vier-Personen-Haushalt mit 120 Liter-Restmüllgefäß, 120 Liter-Bioabfallbehälter und Papierabfall bei vierzehntägiger Leerung bezieht.

Günstiger sind nur noch die Kreisstadt Steinfurt (123 Euro), Wesseling (142,80 Euro), Dahlem (146,21 Euro) und Mechernich (146,39 Euro). Der Kreis Mettmann spiele in der Kostenkalkulation eine wesentliche Rolle, so die Stadt. Grund: Der Preis für eine Tonne Müll, die in der Verbrennungsanlage in Wuppertal landet, liegt bei 148,50 Euro. Dies sei ein stabiler und günstiger Preis. Und: Die Hausmüllmenge, die pro Jahr in Ratingen anfalle, liege bei rund 22.500 Tonnen. Dies sei im Vergleich zu anderen Kommunen eine recht überschaubare Menge. Zudem gebe es für die Bürger ein Anreizsystem: Wer die Biotonne mit nutze, der werde beim Müllvolumen insgesamt niedriger veranschlagt.

(RP/kle)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Ratingen: Studie: Stadt ist beim Müll günstig


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.