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Ratingen
Vortrag über die vierte industrielle Revolution

Ratingen. Der Förderverein Cromford bot zwei Vorträge an.

Digitalisierung/Industrie 4.0 und Aufarbeitung der NS-Zeit in der Theater-und Filmszene - welche Kontraste zeichnet die erste Fabrik Cromford aus und nach? Zwei derart unterschiedliche Vorträge in der ersten Fabrik auf dem Kontinent spiegeln eine bemerkenswerte Bandbreite in der Geschichte des Hauses und deren Umsetzung wider.

Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof aus dem neu formierten Wirtschaftsministerium in NRW begrüßte die zahlreichen Gäste aus dem Förderverein sowie Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Kultur so treffend mit den Worten: "Es ist schon etwas Besonderes einen Vortrag zur Industriepolitik in einer der ältesten erhaltenen Industrieanlagen Deutschlands zu halten."

Und: "Cromford steht für die erste industrielle Revolution, und wir erleben gerade die Vierte. Der digitale Transformationsprozess ist zentraler Treiber von Industrie-4.0-Prozessen und bietet gleichzeitig große Chancen." Kernaussage: "Durch geeignete Plattformen und Foren sind vor allem kleine und mittelständische Betriebe, Unternehmen über Möglichkeiten, Anforderungen und Herausforderungen der Digitalisierung zu sensibilisieren und zu informieren."

Welche Welt auf der "anderen Bühne" in Cromford: In Nachbetrachtung zur großen und über die Landesgrenzen hinaus beachteten Ausstellung "Glanz und Grauen - Mode in der NS-Zeit" konnte der Förderverein die Schriftstellerin Margret Heymann aus Hamburg gewinnen. Sie beschrieb sehr eindrucksvoll den Glanz und das Grauen der deutschen Film- und Theaterwelt in der NS-Zeit.

"Der nachhaltige Applaus und die Ergriffenheit der Zuschauer beim Film ,Fräulein Else' haben nicht nur das Interesse, sondern auch die Bedeutung des Vortrages in vielen Facetten erkennen lassen", so Vorsitzender Wolfgang Küppers.

Quelle: RP
 
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