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Heiligenhaus
Wie die Feuerwehr schnellstens Erste Hilfe leistet

Heiligenhaus. Wenn der Rettungswagen schon im Einsatz ist, rücken die sogenannten First Responder der Feuerwehr aus. So auch am vergangenen Sonntag.

Das Team bewältigte innerhalb von zwei Stunden drei Einsätze. Bei einen Bandscheibenvorfall, einem gestürzten Kind und einem Kind mit Atemnot wurden erste Maßnahmen eingeleitet, bevor der Rettungswagen aus der Nachbarstadt eintraf. Zuerst piepte der Funkmelder der Feuerwehr um 20.20 Uhr: An der Herzogstraße erlitt ein Patient einen Bandscheibenvorfall und konnte sich nicht mehr aus der Badewanne bewegen.

Da der eigene Rettungswagen bereits im Einsatz war, wurden die "First Responder" der Feuerwehr verständigt. Noch während sich die drei Einsatzkräfte mit ihren Einsatzwagen auf den Weg machten, erreichte sie eine zweite Meldung: An der Uhlandstraße war ein Kind gestürzt und nicht mehr ansprechbar.

Das Team teilte sich auf und versorgte so zwei Patienten gleichzeitig, bis der Rettungsdienst aus den Nachbarstädten eintraf. Um 22.18 Uhr alarmierte die Leitstelle erneut die First Responder der Feuerwehr. An der Bergischen Straße litt ein Kleinkind unter akuter Atemnot. Die drei Helfer leisteten wertvolle Ersthilfe, bis der Rettungswagen aus Velbert eintraf.

Die Feuerwehr zieht Zwischenbilanz: Das System der "First Responder" feiert in Heiligenhaus in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Seit 2005 leisten ehrenamtliche, permanent verfügbare Einsatzkräfte der Feuerwehr diesen Dienst. Das Team besteht aus geschulten Kräften, die teilweise in ihrem Hauptberuf im Rettungsdienst beschäftigt sind. Sie werden in der Regel dann alarmiert, wenn der eigene Rettungswagen bereits im Einsatz ist und der nächste Rettungswagen aus der Nachbarstadt kommt - wertvolle Zeit wird so sinnvoll und lebensrettend überbrückt.

Quelle: RP
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