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Remscheid
Beteiligung bei der Wahl zum Jugendstadtrat sinkt

Remscheid. Der achte Jugendrat ist gewählt. Am Freitagabend wurden 15 Mitglieder in der Gelben Villa verkündet. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,8 Prozent (2016: 62,3) deutlich unter der gewohnten Marke. Nun werden die neun Jungs und sechs Mädchen auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet, ehe sie am 24. April ins Amt berufen werden.

Mit der Neuwahl erhält der Jugendrat zwölf neue Gesichter: Jeanne-Sophie Mortazawi, Ismail Joundi, Elisabeth Luckhaus, Daniel Pilz, Elias El Ghorchi, Soner Ünal, Beatriz Oliveira Teles, Luca Joel Apfelbaum, Burcu Aksoyek, Niklas Reinberger, Bengi Aslan und Belinda Tillmanns dürfen sich über einen Platz als neue Ratsmitglieder freuen. Weitere drei Kandidaten haben eine Wiederwahl geschafft, darunter der stellvertretende Vorsitzende Yakub Arslan (17), Francesco Lo Pinto (16) und Marie Sophie Flüs (17). Arslan ging zudem als Wahlsieger hervor. Er schaffte es, 406 Stimmen auf sich zu vereinen und stellte damit einen Rekord auf.

"Eigentlich läuft alles nach Plan", sagte Arslan. Er war zuversichtlich ins Rennen gestartet und wird sich bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums als Vorsitzender zur Wahl stellen. Weniger sicher über ihre Wiederwahl waren sich Flüs und Lo Pinto gewesen. "Aus meinem Jahrgang waren wir mehrere Kandidaten. Ich habe versucht, die meisten Stimmen für mich zu gewinnen, aber es war eine harte Wahlwoche", sagte Lo Pinto. Als erfahrenes Ratsmitglied könnte auch er sich vorstellen, den Vorsitz zu übernehmen. "Da ich mich aber in der Abi-Vorbereitung befinde und noch Schülersprecher bin, würde ich eher für das Amt des Stellvertreters kandidieren", sagte der 16-jährige vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium.

Die 15-jährigen Beatriz Oliveira Teles ist die dritte in ihrer Familie, die in den Jugendrat gewählt wurde: Nach ihrer Cousine Catharina und ihrer Schwester Joana ist sie nun an der Reihe. "Ich bin ziemlich glücklich, dabei zu sein", sagte sie lächelnd.

Der 16-jährige Luca Joel Apfelbaum hatte als Letzter seine Unterlagen für die Kandidatur für den Remscheider Jugendstadtrat eingereicht. "Ich habe lange gezögert, weil ich nicht wusste, was mich im Jugendrat erwarten würde. Für Politik habe ich mich aber immer interessiert. Ich fand es schade, dass ich bei der Bundestagswahl nicht mitwählen durfte."

(seg)
 
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