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Remscheid
Bürgerinfo-Abend in Notunterkunft

Remscheid. Stadt führt Anwohner durchs Gebäude Hölterfeld. Flüchtlinge kommen später an. Von Solveig Pudelski

Die angekündigten 300 neuen Flüchtlinge werden voraussichtlich nicht vor Ende nächster Woche in Remscheid eintreffen. "Wir haben die Bezirksregierung um Aufschub gebeten, weil das Schulgebäude Hölterfeld noch mit Brandschutztüren ausgestattet werden soll", sagt Barbara Reul-Nocke, die als Rechtsdezernentin den Projektstab Flüchtlingsunterbringung leitet. Düsseldorf beabsichtige, neue Flüchtlinge zur Erstaufnahme in den nächsten Tagen erst einmal in größere Städte zu schicken.

Wie berichtet, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf die Stadt am Dienstag dazu aufgefordert, sämtliche Vorbereitungen zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge in die Wege zu leiten. Die Unterbringungskapazitäten seien für mindestens sechs Monate bereitzustellen. Da die Anwohner am Hölterfeld viele Fragen oder auch Sorgen haben, lädt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu einem Bürgerinformationsgespräch ein: Am Dienstag, 1. September, 18 Uhr, wird ein gemeinsamer Rundgang durch die Notunterkunft im Schulgebäude und Sporthalle Hölterfeld mit anschließender Fragerunde angeboten. Vertreter verschiedener Abteilungen der Stadt und Polizei stehen Rede und Antwort. Anwohner werden per Brief eingeladen.

Den zeitlichen Aufschub bis zur Erstaufnahme der Flüchtlinge benötigt die Projektgruppe dringend. Da Etagenbetten auf dem Markt nicht erhältlich sind, habe die Feuerwehr Feldbetten geordert, berichtet Reul-Nocke. Für die Flüchtlingsbetreuung habe die Stadt wieder die Johanniter gewinnen können. Geklärt werden müsse noch das Catering. Das DRK hat die Koordinierung der Flüchtlingshilfen übernommen. Spendenangebote unter der Hotline: 02191 923534, täglich von 8 bis 21 Uhr.

Quelle: RP
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