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Remscheid
Chinesische Delegation bei Klauke

Remscheid: Chinesische Delegation bei Klauke
Eine hochrangige delegation aus China schaute sich Fertigungsabläufe und Produkte bei der Firma Klauke an. FOTO: Klauke
Remscheid. Hochrangige Gäste aus der südchinesischen Provinz Guangdong informierten sich bei dem Remscheider Unternehmen über Produkte und Verfahren.

Das "Made in Germany" in China hoch im Kurs steht, konnte jetzt bei der Firma Gustav Klauke GmbH beobachtet werden. Besuchte doch eine 20-köpfige Delegation der Mechanical and Electrical Polytechnic der südchinesischen Provinz Guangdong das Stammwerk in Remscheid, Auf dem Knapp. Die Frauen und Männer, die in leitenden Funktionen an der Polytechnic tätig sind, besuchten für drei Wochen in einer von den Carl Duisberg Centren organisierten Fortbildung Deutschland.

Die Programmteilnehmer informierten sich bei ihrem Aufenthalt zu dualen Ausbildungsberufen im Bereich Mechatronik, Maschinenbau und Elektrotechnik, teilt die Firma Klauke mit. Dabei waren sie besonders an der neuen Entwicklung traditioneller Produktionsverfahren und -techniken sowie an der Entwicklung der Herstellungsverfahren mittels Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien interessiert.

Nach einer Unternehmenspräsentation in dem speziell ausgestatteten Schulungsraum stellte der Produktmanager der Gustav Klauke, Alexander Jochem, den Gästen einige der verkaufsstärksten Produkte der Firma Klauke vorgestellt. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert und nahmen gerne die Gelegenheit wahr, diese Werkzeuge selber zu testen. Klaukes Produktionsleiter, Jürgen Mühlfeit, begleitete die Gruppe zusammen mit dem Dolmetscher im Anschluss an die Präsentation noch durch die Produktion und erläuterte die modernen Herstellungsverfahren.

Auch hier zeigten die Gäste mit versierten Rückfragen, dass sie den Bereich bestens beherrschen. Am Ende des Besuches stand die zeremonielle Übergabe eines Gastgeschenkes ganz in der - in China für Erfolg stehenden - Farbe Rot. Beide Seiten waren einhellig der Meinung, dass das Ziel der Reise, ein verstärkter Informationsaustausch zwischen Deutschland und der Volksrepublik China, durch diesen Besuch erreicht worden ist. Somit stehe dem Wissenstransfer in eine der wirtschaftsstärksten Regionen Chinas nichts mehr im Wege.

(red)
 
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