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Remscheid
"Diner für Donkodrom" - Vier Gänge für einen guten Zweck

Remscheid. Der Arbeitskreis Ghana richtete ein Festessen aus. Von Anna Mazzalupi

Der Ghana-Partnerschaftsarbeitskreis des CVJM Lüttringhausen hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Anstelle des bekannten Café Donkrokom luden Ulrike Kottsieper, Christine Heinen und Dagmar Treibel am Samstag zu einem "Diner für Donkrokom" ein.

"Wir wollten mal was Neues ausprobieren, um die Leute auf das Projekt aufmerksam zu machen, und Diner liegen gerade auch im Trend", erklärt Treibel. Das Interesse an den dem neuen Format war groß. Weil die drei passionierten Köchinnen vorerst nur für 20 Personen ein mehrgängiges Menü kredenzen wollten, mussten sie sogar fünf Personen absagen.

In der kleinen Küche wirbelten die Frauen umher, um ihren Gästen einen schönen und vor allem leckeren Abend zu bereiten. Auf der Liste standen allerdings keine afrikanischen Gerichte. "Wir wollten uns erst einmal darauf konzentrieren, ein schönes Diner hinzubekommen. Und von uns hat bisher auch noch nie eine afrikanisch gekocht", gibt die Organisatorin mit einem Lachen zu.

Die Menü-Folge konnte sich trotzdem hören lassen. Während die Gastgeberinnen noch an der Vorspeise, Gurken-Lachs-Creme-Würfel auf Salat, feilten, gab es für die gut gelaunten Gäste vorab einen kleinen Aperitif. Sabine Wunsch hat den Cocktail, garniert mit einer Physalis, gut geschmeckt. "Die Einladung zu einem guten Essen und einem besonders gemütlichen Abend haben mich an diesem Diner gereizt", erklärt Wunsch. Für die Atmosphäre gab es eine festlich geschmückte Tafel in Rot-, Braun- und Weißtönen. Kerzen und indirektes Licht sorgten für das entsprechende Ambiente.

Zudem schätzt sie den guten Zweck hinter der Aktion. Denn auch die Erlöse des Abends kommen ausschließlich dem Kindergartenprojekt in Ghana zugute. Geplant sei es, das Projekt noch in den nächsten drei bis fünf Jahren finanziell zu unterstützen, bis es selbstständig laufen kann, sagt Treibel.

Nach der Tomatenkräutersuppe mit frischen Kräutern und Sahnehäubchen, verwöhnte der Burgunderbraten mit Kartoffel-Pastinaken-Möhrenstampf die Gaumen. Die Nachspeise und Kaffee rundeten das Menu ab. Weil die Organisatorinnen auf dem Geschmack gekommen sind, soll das Diner auf jeden Fall wiederholt werden.

Quelle: RP
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