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Remscheid
Eisenwarenladen wurde zum Weltkonzern

Remscheid. Einen Mehrwert für die Gäste zu schaffen, das ist für Volksbank-Vorstand Andreas Otto das Anliegen beim Volksbank-Frühstück für geladene Kunden aus der heimischen Wirtschaft. Am Mittwoch war Christian Schorndorfer zu Gast. Der Wirtschaftsingenieur ist Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb / Key Account der Würth Industrie Service GmbH, einer eigenständigen Tochter innerhalb der Würth-Gruppe. In seinem Vortrag skizzierte Schorndorfer die Entwicklung eines Familienunternehmens, das - "auf gut Schwäbisch" - als Eisenwarenladen begann und heute ein Weltkonzern mit 400 Gesellschaften in über 80 Ländern und 69.000 Mitarbeitern ist. 2015 machte die Würth-Gruppe einen Umsatz von elf Milliarden Euro und verzeichnete ein Wachstum von neun Prozent.

"Die eine Erfolgsformel gibt es nicht", verdeutlichte Schorndorfer seinen Zuhörern. Erster Erfolgsfaktor bei Würth ist die Fokussierung auf den Vertrieb (60 Prozent aller Angestellten arbeiten in diesem Bereich) und die Haltung, die dahinter steckt: "Wir lieben das Verkaufen", sagte Schorndorfer. Die frühe Internationalisierung, die dezentrale Struktur, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen nannte er als weitere wichtige Faktoren. Dass bei all dem die Unternehmens- und Führungskultur eine besondere Rolle spiele, betonte der Referent: "Danke" sei das wichtigste Wort im Umgang miteinander. "Wir erlauben uns auch, optimistisch in die Zukunft zu blicken."

(BM)
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