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Lokalsport
IGR hat das Achtelfinale in Spanien im Blick

Remscheid. Das Vorrunden-Rückspiel im Europapokal gegen den RHC Wolfurt scheint nach dem 9:2-Hinspielsieg nur noch Formsache zu sein. Von Peter Kuhlendahl

Die Planungen fürs Achtelfinale im CERS-Cup haben bei der IGR Remscheid im Grunde schon vor drei Wochen begonnen. Im Hinspiel der ersten Runde im Europapokal feierten die Remscheider bekanntlich einen 9:2-Sieg beim österreichischen Vertreter RHC Wolfurt. Vor dem Rückspiel, das am Samstag um 15.30 Uhr in der Sporthalle Hackenberg stattfindet, zweifelt im Lager der IGR keiner mehr ernsthaft daran, dass das Team aus der Alpenrepublik den Spieß noch umdrehen könnte.

"Aber die Aufgabe muss eben auch noch gelöst werden", betont IGR-Trainer Marcell Wienberg. In dieser Woche lag sein Hauptaugenmerk darin, seine Schützlinge entsprechend einzustimmen. "Ich erwarte von allen eine konzentrierte Leistung. Wir wollen den Fans ein gutes Spiel zeigen und natürlich gewinnen", meint der Coach, der im Hinterkopf hat, dass seine Schützlinge in der Vergangenheit das eine oder andere Mal Probleme mit der richtigen Einstellung hatte.

Trotz der klaren Marschrichtung, die Wienberg ausgegeben hat, haben die Remscheider vor dem Spiel die Rotationsmaschine ordentlich angeschmissen. So werden Yannic Brockmann, Lukas Kuhn, Joshua Dutt und auch Fabian Selbach auf der Tribüne in der Halle Hackenberg Platz nehmen. Einzug in den Kader halten dafür Til Cramer, Jan-Hendrik Kulessa, Robin Selbach und der zuletzt grippekranke Kapitän Yannick Peinke.

"Til und Jan haben in der vergangenen Saison auch dazu beigetragen, dass wir in den Europapokal eingezogen sind und sich einen Einsatz verdient", meint der Trainer. Robin Selbach, der aus beruflichen Gründen aus Remscheid weggezogen ist und bei dem sich ein Abschied auf Raten andeutet, bekommt auch noch einmal die Chance, internationale Rollhockey-Luft zu schnuppern. Peinke soll nach seinem jüngsten Ausfall im Hinblick auf die nächste schwierige Aufgabe in der Bundesliga in Darmstadt Spielpraxis sammeln.

Die Gäste haben derweil wohl keine großen Hoffnungen, den Einzug ins Achtelfinale noch zu schaffen. Sie reisen erst am Spieltag aus Österreich an und machen sich nach Abpfiff wohl direkt wieder auf die Heimreise. Damit durchkreuzen sie übrigens ein wenig das Programm der IGR, die sich als guter Gastgeber zeigen wollte und einen gemeinsamen Abend im "Remscheider Bräu" geplant hatte.

"Da werden wir es uns im Kreis der Mannschaft am Samstagabend aber dennoch schmecken lassen", meint Wienberg, der mit seinem Team dann später in die Lenneper Altstadt ziehen dürfte. Dort veranstaltet der IGR-Förderverein "Penalty" in der Gaststätte "Zum Kirchenwirt" zeitgleich ein Fantreffen des Bundesligisten. Wienberg: "Schade, dass das zusammenfällt, aber wir sind natürlich flexibel."

Bei beiden Veranstaltungen dürfte auch schon über die nächste Runde im Europapokal gesprochen werden. Da steht wahrscheinlich eine Reise nach Spanien in die Nähe von Barcelona an. Im Achtelfinale würden die Remscheider auf den HC Igualada treffen, der sich in seinem Hinspiel der ersten Runde mit 7:1 gegen den schweizer Vertreter RC Biasca durchgesetzt hat. Das Hinspiel würde am Samstag, 17. Dezember, in Spanien über die Bühne gehen. Das Rückspiel im Januar 2017 in Hackenberg.

Quelle: RP
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