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Handball
Kampfstarke Panther feiern Sieg

Remscheid. Handball-Oberliga: Bergische Panther - Bergischer HC II 28:24 (17:14) - Viel Kampf, viel Krampf, aber ein Happy-End gab es gestern beim letztlich verdienten und eminent wichtigen Heimerfolg der Panther auch. Dadurch bleibt das Team von Trainer Boris Komuczki in der Verlosung um die Niederrheinmeisterschaft, während sich mit dem TV Aldekerk und TuSEM Essen II, die beide ihre zweite Niederlage in Folge kassierten, zwei weitere Kandidaten aus Rennen sind. Somit kommt es an den letzten drei Spieltagen zum Fernduell zwischen Tabellenführer Langenfeld und den um einen Punkt schlechteren Panthern. Von Frank Lorenzet

Vor rund 300 Zuschauern dauerte es bis in die Schlussphase, ehe die Gastgeber die zwei Punkte endlich im Sack hatte. Bis zum Ende war es ein ständiges Auf und Ab, insbesondere Mitte der zweiten Hälfte sah es mau aus für die Hausherren. Doch ein Mix aus unzähligen Fehlern der Gäste vor allem im Überzahlspiel und ein überragender Panther-Keeper Robin Eigenbrod waren die entscheidenden Faktoren für den späteren Sieg.

Mit Philipp Schmitz für den grippekranken Justus Ueberholz auf Rückraum-Mitte und Dirk van Walsem im rechten Rückraum starteten die Panther personell mit einer Überraschung. Für van Walsem war nach einer umstrittenen Roten Karte allerdings in der neunten Minute schon Schluss. Danach lief es bei den Panthern bis zum 8:8 (15.) nicht. Trainer Komuczki stellte sein Team bei einer Auszeit neu ein. Mit Erfolg. Bis zur Pause setzten sich die Hausherren auf 17:14 ab.

Doch nach der Verletzung von Torjäger Alexander Zapf, der umgeknickt war (34.), und einer weiteren Roten Karte gegen Betreuer Ilja Fuchs (40.), glich der BHC zum 19:19 (43.) aus, verlor dann aber die Nerven und dadurch die Möglichkeit, sich entscheidend abzusetzen. Bedanken konnten sich die Gastgeber bei Torhüter Eigenbrod, der einen Siebenmeter und zwei Gegenstöße hielt und damit sein Team im Spiel hielt. Entscheidend war schließlich die Rückkehr von Zapf, der mit seinen Treffern zum 26:23 (57.) sein Team auf die Siegerstraße warf. "Das war ein emotionales Spiel. Durch die ganzen Ausfälle, angeschlagene Spieler und die Roten Karten war es schwer. Ich kann der Mannschaft nur ein Lob aussprechen. Sie ist auf dem Zahnfleisch ins Ziel gekrochen", meinte Co-Trainer Marcel Mutz.

Panther-Tore: Zapf (11), Wolter (6), Schneider (5), Schmitz (3), Jesussek (2), Kluge (1).

Quelle: RP
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