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Rollhockey
Zweites Spiel, zweiter Sieg

Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: IGR Remscheid gewinnt mit 8:4 beim HSV Krefeld. Von Henning Schlüter

Zusammen mit den Top-Teams aus Herringen und Iserlohn ist die IGR Remscheid in der Rollhockey-Bundesliga zurzeit das Maß der Dinge. Diese drei Mannschaften sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet, während die Konkurrenz bereits Federn gelassen hat. "Eine schöne Momentaufnahme", freute sich IGR-Coach Marcell Wienberg nach dem 8:4 (3:3)-Erfolg am Samstagabend beim HSV Krefeld.

In der rutschigen Halle an der Bonhoefferstraße hatte die IGR zum Auftakt der letzten Meisterschaftsrunde eine 1:8-Abreibung kassiert und musste dort auch im Pokal schuften, um durch ein 6:4 ins Endspiel einzuziehen. Und auch am Samstag hatten die Gäste einige Mühe, ehe sie die Begegnung am Ende doch dominieren konnten.

Angesichts personeller Umstände - kurzfristig fiel auch noch Lukas Kuhn mit Problemen an der Halswirbelsäule aus -, aber vielleicht auch in Erinnerung an die beiden Partien der letzten Saison, taten sich die Remscheider zunächst schwer. Zwar erspielten sich Kapitän Yannick Peinke, Daniel Strieder, Max Richter und Fabian Selbach (das Quartett spielte die 50 Minuten fast durch) zahlreiche Chancen. Doch im Abschluss haperte es. "Wir hätten zur Pause klar führen müssen, haben die Dinger aber einfach nicht reingemacht", sagte Wienberg. Und so konnten die Remscheider froh sein, nach zweimaliger Führung durch Yannick Peinke ein Unentschieden mit in die Kabine zu nahmen, für das Max Richter nach dem 2:3 gesorgt hatte.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Richter brachte die Gäste mit seinem zweiten Treffer in Führung, doch Krefeld glich wieder aus. Dann platzte aber der Knoten, und dafür sorgte Youngster Daniel Strieder: Mit einem lupenreinen Hattrick sorgte er für den 7:4-Vorsprung, den Fabian Selbach später auf 8:4 ausbaute. Das war die Entscheidung.

"Am Ende war der Sieg völlig verdient", fand Wienberg, der sich allerdings über die Gegentore ärgerte: "Denen sind dumme Fehler vorausgegangen." Der junge Jonas Langenohl im Tor (vertrat den beruflich verhinderten Moritz Kreidewolf) traf dabei allerdings keine Schuld. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht und ein paarmal stark reagiert", lobte Wienberg, der früher ja selber als Keeper zwischen den Pfosten stand.

Am kommenden Samstag steht für die IGR nun ein erstes Spitzenspiel auf dem Programm. Dann gastiert das Team um 18 Uhr bei der ERG Iserlohn. Ob in der dortigen Stemberg-Halle mehr los ist als am Samstag, muss abgewartet werden. Jedenfalls hatte das "Tröten-Verbot" der Stadt (Anwohner hatten sich über Lärmbelästigung beklagt) den negativen Effekt, dass sich in Krefeld kaum Zuschauer in die Halle verirrten und deswegen auch keine rechte Stimmung aufkommen wollte.

Quelle: RP
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