| 00.00 Uhr

Alpen
40 Sänger, zwei Chöre, ein himmlisches Konzert

Alpen. Im März traten der katholische Kirchenchor St. Ulrich Alpen und der evangelische Kirchenchor Hünxe erstmals gemeinsam auf. Da die Premiere in Hünxe gelang, sangen die beiden Chöre erneut zusammen, diesmal in Alpen in der Kirche St. Ulrich. Von Peter Gottschlich

Organist Ludger Höffkes, der die beide befreundeten Chöre leitet, hatte für das Chorkonzert Stücke ausgewählt, die vom Abschied erzählten, aber auch von der Zuversicht, nach dem Tod ein Leben in Gottes Geborgenheit genießen zu können. So intonierten die 40 Sänger zum Beispiel gemeinsam "Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang", "Meine Zeit steht fest in deinen Händen" und "Gott hat mir längst einen Engel gesandt".

Die beiden Chöre sangen aber nicht nur gemeinsam, sondern auch einzeln. So stellte der evangelische Chor beispielsweise die Lieder "Der Herr ist mein Licht" "Komm, Herr, segne uns" oder "Tut mir auf die schöne Sonne" vor.

Der katholische Chor sang unter anderem "Bleib bei uns, Herr", das Agnus Dei aus der Missa "Pour ung plaisir" des Renaissancekomponisten Blasius Amon und "Vertraut den neuen Wegen". Beim letzten Lied wurde der Chor von Julia Pfeiffer begleitet, die an der Folkwang Hochschule in Essen Musik studiert. Die einstige Schülerin von Ulrike Höffkes, der Frau des Alpener Organisten, spielte auch ein Flötensolo: Das Allegro aus der Hamburger Sonate des Barockkomponisten Carl Philipp Emanuel Bach.

Neben den beiden Chören glänzte Franziska Höffkes, die Tochter von Ludger Höffkes. Die Solosopranistin sang etwa "Pie Jesu" aus dem Requiem des Romantikkomponisten Gabriel Fauré oder "I know that my Reedemer Liveth", zu Deutsch "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt", aus dem Messias des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel. Ludger Höffkes rundete mit Stücken auf der Orgel das Konzert ab.

Er spielte zum Beispiel die Fantasie in G-Dur des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach oder das Allegro aus der C-Dur-Sonate des Romantikkomponisten Felix Mendelsohn.

Fast zwei Stunden lang hörten 60 Zuhörer genussvoll der Musik zu, die ein Gefühl von Geborgenheit und Zuversicht verbreitete. Als der letzte Ton verklungen war, standen die Gäste auf und applaudierten lange, um den Sängern und Musikern etwas von diesem Gefühl zurückzugeben.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Alpen: 40 Sänger, zwei Chöre, ein himmlisches Konzert


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.